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Nachricht vom 30.09.2022    

Englischer Organist spielt auf englischer Orgel in Gackenbach

Das dritte diesjährige Konzert der Reihe Gackenbacher Orgelkonzerte kann man mit Fug und Recht als "very British" bezeichnen. Am 9. Oktober um 17 Uhr spielt der englische Orgelvirtuose Daniel Cook in der Pfarrkirche St. Bartholomäus auf der englischen Nelson-Orgel ausschließlich Werke englischer Komponisten.

(Foto: Daniel Cook)

Gackenbach. Der im Jahre 1979 geborene Musiker ist seit 2017 "Master of the Choristers and Organist" an der Kathedrale von Durham, jener Stadt im Nordosten Englands, aus deren unmittelbarer Nähe die 120 Jahre alte Nelson-Orgel in der Gackenbacher Kirche stammt. Das historische Instrument im rechten Seitenschiff des Gotteshauses ergänzt seit dem Jahre 2009 die Göckel-Orgel auf der Empore, wurde unter Verwendung original englischer Pfeifen aus ihrer Entstehungszeit restauriert und im Laufe der letzten Jahre auf 43 Register erweitert. Dass beide Orgeln vom viermanualigen Spieltisch der Nelson-Orgel aus gleichzeitig intoniert werden können, sorgt für eine außergewöhnliche Klangfülle im Kirchenraum.

Für Daniel Cook ist es der erste Auftritt in Gackenbach und die erste Begegnung mit der besonderen Doppelorgel. Der vielseitige Musiker - Cook ist Organist, Dirigent und Sänger in einer Person - studierte Orgelmusik bei namhaften Professoren an der Royal Academy of Music in London. Sein beruflicher Werdegang führte ihn an bedeutende englische Kathedralkirchen, allen voran die weltberühmte Westminster Abbey in London, wo er vor seiner Tätigkeit in Durham vier Jahre lang als Suborganist tätig war.



Als Begleiter renommierter Vokalensembles (BBC Singers und Holst Singers) ist Daniel Cook ebenso gefragt wie als Solist. Er gab Konzerte in etlichen Ländern Europas und kann überdies auf eine stattliche Anzahl von CD-Einspielungen verweisen. Im Jahre 2013 wurde Daniel Cook für seine profilierte musikalische Arbeit von der Royal Academy of Music ausgezeichnet.

Das abwechslungsreiche Konzertprogramm in Gackenbach ist eine Referenz des Virtuosen an die historische Orgel aus seinem Heimatland und umfasst ausgewählte Werke von insgesamt sieben englischen Komponisten, unter denen Sir Edward C. Bairstow beispielhaft erwähnt werden soll. Bei dem einen oder anderen Stück wird auch die klangmächtige, aus 61 Orgelpfeifen bestehende Tuba zu hören sein, mit der die Nelson-Orgel im Jahre 2017 ausgestattet wurde. Es handelt sich - und hier schließt sich der Kreis - um einen maßgenauen Nachbau der Tuba in der Kathedrale in Durham, der Wirkungsstätte von Daniel Cook.

Programm, Infos und Karten: Tel. 02602/5098 und unter www.orgel-gackenbach.de, Tickets: 12 Euro. (PM)



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