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Nachricht vom 26.09.2022    

Jungendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Wallmerod übten gemeinsam

Von Elke Stockhausen

Schloss Neuroth war in diesem Jahr der gutbesuchte Trainingsplatz der Jugendfeuerwehren aus der Verbandsgemeinde Wallmerod. Der Nachwuchs bewies sein Können und war mit Freude und Konzentration für die Löschung des fiktiven Brandes auf dem Hofgut an vorderster Stelle tätig.

(Fotos: Elke Stockhausen)

Bilkheim. Die jährlich stattfindende Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehren der VG Wallmerod ist ein fester Bestandteil für die Jugendlichen im Ehrenamt der Feuerwehr. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Bilkheim, fanden sich die Jugendfeuerwehren aus Ahrbach, Bilkheim, Dreikirchen, Hahn am See/Elbingen, Herschbach, Hundsangen, Meudt, Steinfrenz, Wallmerod und Weroth kurz nach dem erfolgten Alarm am Samstag, 24. September, um 14 Uhr, auf dem Hofgut in Bilkheim ein. Es galt einen fiktiven Großbrand einer Stallung und einen Flächenbrand zu löschen.

Und weil die Feuerwehr nicht nur übt, wurde die Feuerwehr Herschbach noch kurz vor Übungsbeginn zu einem realen Einsatz nach Salz gerufen. „Für die Jugendlichen eine große Aufregung“, so Herschbachs Jugendwart Thorsten Kegler und ein wenig Enttäuschung beim Nachwuchs, da sie bei diesem Einsatz nicht helfen konnte.

Ansgar Schmidt, Jugendfeuerwehrwart der Verbandsgemeinde, berichtete, dass die Feuerwehr noch keine Nachwuchsprobleme habe. Zwar seien die geburtenschwachen Jahrgänge bemerkbar, aber das Interesse der Kinder und Jugendlichen für das Ehrenamt sei ungebrochen. Seit elf Jahren bestehe auch eine Bambini Feuerwehr in Meudt, hier können die Jüngsten bereits ein wenig „Feuerwehr schnuppern“. Auch die sechs- bis zehnjährigen Bambinis waren eingeladen und wollten mit ihren Eltern, den Familienangehörenden der Jugendlichen und vielen Interessenten die Gemeinschaftsübung beobachten. In sicherer Distanz, eine Menschenmenge, die teils mit Stolz- denn ihr Kind saß in einem der Löschfahrzeuge- und mit Spannung auf die Ankunft der Einsatzwagen wartete.

Die Sirenen, die Martinshörner und mit Nähern der einzelnen Fahrzeuge auch das Blaulicht verhießen „Wasser marsch!“. Gut vorbereitet und aufeinander eingespielt konnten die Jugendfeuerwehren zeigen, was sie gelernt haben. 73 Kinder und Jugendliche, 32 Betreuer- 105 „Feuerwehrmenschen“, wie sie ein kleines Kind nannte, das mit seinen Eltern als Zuschauer gekommen war. Schläuche wurden verbunden, Tragkraftspritzen gestartet, Anweisungen wurden ausgegeben und alle arbeiteten Hand in Hand. Konzentriert und motiviert - für die Jugendlichen der Tag, an dem sie beweisen konnten, was sie gelernt haben. Und vielleicht ist auch bei dem ein oder anderen Stolz dabei gewesen, denn so erzählte Devons Oma, ihr Enkel wüsste, dass er bei der Feuerwehr „retten darf“.



Das fiktive Feuer der Stallung wurde mit Wasser aus dem Schlossgraben gelöscht, der simulierte Vegetationsbrand mittels Wasser aus einem 20 Kubikmeter Wasserfass eingedämmt. Ein unsichtbarer Großbrand, der dank Vorbereitung und Schulung auch als reales Feuer fachmännisch eingedämmt worden wäre. Nach dem Aufbau, kam der Abbau und alles Equipment wurde ordentlich verstaut.

Für alle beteiligten eine gelungene Übung und für das ein oder andere Kind vielleicht auch ein Ansporn, selbst einmal bei der Feuerwehr zu sein. Die Bambinifeuerwehr der Verbandsgemeinde Wallmerod befindet sich in Meudt und ist für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren der Einstieg. Jugendfeuerwehren bieten Jugendlichen bis sechzehn Jahren Einblick in den aktiven Dienst, den sie dann in der Freiwilligen Feuerwehr, nach zweijährigem Dienst und begleitender Ausbildung, in den realen Einsatz führt. (Elke Stockhausen)


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