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Nachricht vom 20.09.2022    

Exkursion zur Hachenburger Landwehr - Das wohl längste Bodendenkmal im Raum Hachenburg

Im Hachenburger Stadtwald ist bis heute der "Horhäuser Schlag" als Durchlass der alten Köln-Leipziger-Straße und Bestandteil der ehemaligen Landwehranlage deutlich erkennbar. Die Reste dieses Bodendenkmals stehen im Mittelpunkt einer Exkursion, welche am Sonntag (25. September) von 14 bis circa 17 Uhr stattfindet.

Partie der Landwehr in der Nähe der Ziegehütte. (Foto: J. Friedhoff)

Hachenburg. Zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert diente diese aus Gräben, Wällen, Dornbüschen
und Gehölzen bestehende Anlage als Befestigungslinie, die circa 1 bis 1,5 Kilometer vor der südlichen Stadtmauer von Hachenburg lag. Damit bot die Landwehr Sicherheit und Kontrolle über den Zugang zur Stadt, hielt aber auch als Umgrenzung das eigen Vieh im Zaun und gleichzeitig Raubtiere fern.


Bei der Exkursion handelt es sich um eine Kooperationsveranstaltung des Stadtarchivs Hachenburg, des Stadtforstes Hachenburg, des Landschaftsmuseums Westerwald und des Fachbereichs Kultur im Westerwald-Verein. Treffpunkt ist um 14 Uhr in der Ausstellungshalle des Landschaftsmuseums Westerwald. Dort erfolgt eine Einführung in die Thematik Bodendenkmäler durch den Museumsleiter Dr. Moritz Jungbluth, anschließend berichtet Stadtarchivar Dr. Jens Friedhoff über die historische Entwicklung der Hachenburger Landwehr. Herr Stadtförster Felix Reusch erläutert den heutigen Befund anhand forstlicher Satellitenkarten, bevor sich die Teilnehmer auf den Weg zur Landwehr im Wald hinter dem Judenfriedhof begeben. Dort wird Forstwirt Thomas Schmidt die Reste der Anlage vor Ort erläutern. Die Wanderung wird eine Strecke von circa 5 Kilometern umfassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (PM)


Mehr dazu:   Veranstaltungen heute im Westerwald  
Lokales: Hachenburg & Umgebung
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