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Pressemitteilung vom 14.09.2022    

LKA und Verbraucherzentrale warnen: Betrug von nicht existenter Inkasso-Firma

Wieder einmal sind betrügerische Fake-Inkasso-Schreiben im Umlauf. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) und die Verbraucherzentrale warnen vor betrügerischen Forderungsschreiben einer angeblichen "MEMBER INKASSO AG" mit Sitz in Berlin. Die Empfänger sollen sofort 316,90 Euro auf ein Konto mit griechischer IBAN überweisen.

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale warnen vor dem Umlauf von Fake-Inkasso-Schreiben. (Symbolbild)

Region. Die Scheinfirma droht unter anderem mit Mahnbescheid, Gerichtsvollzieher, Pfändungen sowie der Eintragung in Schuldnerverzeichnisse, falls keine Zahlung erfolgt. Zudem entstünden weitere erhebliche Kosten. Angeblich haben sich die Betroffene telefonisch für "LOTTO 6 AUS 49 angemeldet". Weitere Informationen zu dem behaupteten Vertrag gibt es nicht.

In dem Brief wird zudem behauptet, die Firma sei Mitglied beim Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen. Auf der Mitgliederliste des Bundesverbands ist sie jedoch nicht gelistet. Betroffene sollten sich nicht verunsichern lassen und in keinem Fall bezahlen, so der Rat von Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale. Bei diesen Anschreiben handelt es sich um Betrug. Betroffene sollten die Schreiben entsorgen. Sind bereits Zahlungen erfolgt, sollte unbedingt Anzeige erstattet werden.



Weitere Informationen:
Mit dem Inkasso-Check der Verbraucherzentrale auf www.inkasso-check.de können Inkassoforderungen kostenlos überprüft werden.

Weitere Informationen rund um das Thema Inkasso bietet die Verbraucherzentrale hier

Unter der Rufnummer (06131) 28 48 120 bietet die Verbraucherzentrale montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 16 Uhr eine kosten-lose Erstberatung zum Thema an. Persönliche Beratung bieten die örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung hier.

(Pressemitteilung des Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz)


Mehr dazu:   Blaulicht  


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