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Pressemitteilung vom 17.08.2022    

Bauern- und Winzerverband: Ernte in RLP leidet unter extremer Trockenheit

Die im Frühjahr ausgesäten Kulturen wie Mais, Kartoffeln oder Zuckerrüben leiden stark unter der anhaltenden Trockenheit und Hitze. In vielen Regionen, vor allem im Süden und Westen des Landes, habe der Mais statt bis zu einer Höhe von drei Metern nur Hüfthöhe erreicht, so der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

Symbolfoto: Peter H auf Pixabay

Koblenz. Bei weiter anhaltender Trockenheit ist regional mit Einbußen von 50 Prozent bis zu Totalverlusten zu rechnen. Bei Grünland ist das Gras mittlerweile überall mehr oder weniger vertrocknet. Die eigentlich grüne Kulturlandschaft ist braun geworden. Weitere Grünschnitte sind kaum mehr zu erwarten. Das fehlende Futter können viele landwirtschaftliche Betriebe über Reserven aus dem letzten Jahr kompensieren. Wird aber 2023 ein ähnlich trockenes Jahr, so wäre das für viele tierhaltende Betriebe eine Katastrophe.

Zuckerrüben oder Kartoffeln weisen hingegen aufgrund des fehlenden Wassers, verbunden mit der intensiven Verdunstung, aktuell keine befriedigende Entwicklung der Rüben oder Knollen auf.

Im Weinbau leiden die Jungreben bis zu einem Alter von etwa fünf Jahren sehr und müssen bewässert werden. Lediglich die deutlich tiefer wurzelnden älteren Reben erreichen feuchte Bodenschichten und weisen keine oder nur geringe Ertragseinbußen auf.




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Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau fordert seit Jahren die Einführung einer steuerfreien Risikorücklage für landwirtschaftliche Betriebe. Dies würde vielen Betrieben in der derzeitigen Situation helfen, gestiegene Kosten und wirtschaftliche Engpässe zu überbrücken. Außerdem müsse die Züchtung trockentoleranter Sorten massiv vorangetrieben werden, bei gleichzeitig beschleunigtem Zulassungsverfahren. Zudem müssen innovative Bewässerungssysteme und geeignete Regenrückhaltebecken verstärkt gefördert und umgesetzt werden. (PM)


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