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Nachricht vom 14.08.2022    

Oberdreis wurde zum Mekka für Oldtimerfreunde

Von Wolfgang Tischler

VIDEO | Die Rahmenbedingungen für das Oldtimertreffen in Oberdreis am Sonntag, dem 14. August waren perfekt organisiert. Das Treffen ging in die siebte Runde. Mittlerweile kümmern sich weit über 50 Helfer, damit alles so abläuft wie geplant und es von den Besuchern zufriedene Stimmen gibt. Über 1.000 alte Fahrzeuge waren nach Oberdreis gekommen.

Fotos: Helmi Tischler-Venter
Video: Wolfgang Tischler

Oberdreis. Zum siebten Mal hatten die Young- & Oldtimerfreunde Oberdreis e.V. zum Treffen der mindestens 30 Jahre alten Autos geladen. Das Treffen hat sich mittlerweile zum Größten im Westerwald gemausert. Der Verein um seinen Vorsitzenden Peter Reusch schafft es schon nicht mehr alleine, und so kamen viele Kameraden der Feuerwehren aus dem Puderbacher Land zu Hilfe, aus Lautzert kam vom Sportverein und aus Steimel der Verkehrs- und Verschönerungsverein Unterstützung. Mit dabei auch die ortsansässigen Vereine. Die Regelung des Besucherverkehrs wird zu einer immer größeren logistischen Aufgabe. Denn nicht nur die Oldtimer nehmen weiter zu, es waren über 1.000 Fahrzeuge aller Art, auch mehrere tausend Besucher kamen im Laufe des Tages vorbei. Am Sonntagabend gab es ausschließlich zufriedene Mienen und Stimmen.

Die Verweildauer der Besucher war ganz unterschiedlich, sie reichte vom ganzen Tag bis zur kurzen Stippvisite. Die Mehrheit der Besucher kam aus dem Westerwald, aber auch Kennzeichen von weiter entfernten Kreisen gab es vielfach zu sehen. Auffällig war ein Jeep. Dessen Besitzer erzählte, dass er das Fahrzeug von einem Indianer-Häuptling namens „Red Cloud“ aus den USA erworben hat. Es ist Baujahr 1991 und hat keinerlei Veränderungen erfahren. Mit dabei ein Wohnwagen aus dem Jahr 1982. Beides im Westernstil mit Indianerschmuck.



Bei den Zweirädern stach ein Fahrrad aus dem Jahr 1989 heraus, das in 1992 zum E-Bike umgerüstet wurde. Die Besonderheit ist, dass das Zweirad einen Tempomat besitzt. Es bringt den Fahrer 25 Kilometer weit, ohne zu treten und Gas zu geben.

Bei den Traktoren gab es eine bunte Auswahl an Marken und Modellen. Sehr viele Besitzer von Motorrädern und Rollern waren gekommen, um ihre Schätzchen zur Schau zu stellen. Daneben waren eine Reihe von Sonderfahrzeugen und alten Feuerwehrfahrzeuge zu sehen. In doppelter Funktion war das Tanklöschfahrzeug GTLF 24/50 der Feuerwehr Puderbach in Oberdreis. Es ist 1976 gebaut worden, also ein Oldtimer, und leistet mit seinen 5.000 Litern Wasser an Bord immer noch wertvolle Dienste im Einsatz. (woti)


Impressionen vom Oldtimertreffen




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