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Nachricht vom 09.08.2022    

Westerwälder Innovationskraft auf dem Weg zur Klimaneutralität

Die knappe Gasversorgung macht es deutlich: Um die Abhängigkeit von fossiler Energie zu lösen, sind Alternativen und Tatendrang gefragt. Immer mehr Unternehmen zeigen Verantwortung und stellen um. Westerwälder Firmen übernehmen hier eine Vorreiterrolle, wie das Beispiel von Rudnick & Enners in Alpenrod zeigt.

Fotos: privat

Alpenrod. Im Rahmen eines Sommerfestes feierte das inhabergeführte Familienunternehmen Rudnick & Enners gemeinsam mit rund 200 Mitarbeiter sowie deren Familien sein 45-jähriges Bestehen. Vor Ort verschafften sich auch Vertreter der Politik, wie Landrat Achim Schwickert, der ehemalige VG-Bürgermeister Peter Klöckner sowie Alpenrods Bürgermeisterin Beate Salzer, einen Eindruck vom Betrieb. Die Gäste waren fasziniert von den neuen, modernen Blechbearbeitungs- sowie Dreh- und Fräszentren. Einer der Höhepunkte war eine Maschine mit Roboterbeschickung.

Für herausragende unternehmerische Leistungen in der Holzindustrie erhielt Rudnick & Enners im Dezember 2021 die in Fachkreisen begehrte internationale Auszeichnung „Holzindustrie-Ausstatter des Jahres 2022“.

Handeln für den Klimaschutz

“Durch unser tägliches Handeln können wir den Klimawandel mitgestalten und tragen die Idee einer nachhaltigen Nutzung von Biomasse und Ressourcen in die Welt. Bei uns werden also nachhaltige Lösungen hergestellt.” Die Worte, die Sven Rudnick, der das Alpenroder Unternehmen in der 3. Generation leitet, an seine Gäste richtete, brachten die Firmenpolitik von Rudnick & Enners auf den Punkt. Er hat die Zeichen der Zeit erkannt und die Fertigungszentren im Blick auf Energieeffizienz und Ressourcenschonung erneuert. Begleitende Maßnahmen sind eine umfangreiche Gebäudesanierung, die Umstellung auf Elektromobilität, sowie die konsequente Nutzung von Ökostrom.



Dies ermöglicht die moderne, auf Eigenstrom-Nutzung ausgerichtete Freiflächen-Photovoltaik-Anlage, die auf dem Sommerfest offiziell eingeweiht wurde. Alleine mit dieser Anlage ist Rudnick & Enners in der Lage, das Unternehmen vollständig autark mit Sonnenenergie zu versorgen und zusätzlich überschüssigen Ökostrom an die Region weiterzugeben. Pro Jahr können dank dieser Technik rund 600 Tonnen an CO₂-Emissionen vermieden und der jährliche Strombedarf des Unternehmens halbiert werden.


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