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Nachricht vom 05.08.2022    

Ehrungen und Glückwünsche beim Staffeltag im Fußballkreis Westerwald/Sieg

Mehr als 40 Vereine hatten ihre Vertreter zum Staffeltag nach Westernohe entsandt. Es standen unter anderem Rückblick auf den Verbandstag des FVR, Spielklassenreform, Berichte der Ressortleiter und Ehrungen auf der Tagesordnung. Der Kreisvorsitzende Marco Schütz ging auf den "7,5 Stunden-Marathon-Verbandstag" ein. Erfreulich, dass mit Marco Schütz und Jörg Müller gleich WW/Sieg-Vertreter zu Vizepräsidenten ins Präsidium des FVR gewählt wurden.

Der Kreisvorsitzende Marco Schütz (rechts) händigte Urkunden und Ehrengaben aus. (v.l.) SG Berod/Wahlrod, Meister KL A und Aufsteiger Bezirksliga; SG Herschbach/Girkenroth/Salz und SG Honigsessen/Katzwinkel I (auch Kreismeister KL B) Aufsteiger in KL A, Kreismeister KL C die SG Honigsessen/Katzwinkel II; TuS Westerburg III (auch Kreismeister) KL D, Staffelsieger SSV Almersbach/Fluterschen verzichtete auf Aufstieg; SV Malberg 75-jähriges Bestehen. Foto: Willi Simon

Westernohe. Die Spielklassenreform, die ab der Saison 2023/24 in Kraft tritt, sieht einen überkreislichen Spielbetrieb und damit unter anderem verkürzte Wege zu den Spielorten vor. Ab der neuen Saison darf ein fünf Auswechselspieler eingesetzt werden. KSO Detlef Schütz wies auf den alarmierenden Rückgang der Schiris im Verbandsgebiet hin. Über 200 Unparteiische gingen verloren. Der eigene fußballkreis stünde „noch ganz gut da“. Ab der neuen Saison muss bei SR-Wechseln 300 Euro an den abgebenden Verein gezahlt werden. Michael Gerhards berichtet für die Kreisspruchkammer, dass in der abgelaufenen Saison 142 Urteile gesprochen werden mussten und damit deutlich weniger als in der Saison 2019/20. Bei „Roten Karten“ empfahl Gerhards den Vereinen, „sich ruhig an die Spruchkammer zu wenden, um eigene Sachverhalte darzulegen“. Staffelleiter Wolfgang Hörter wies darauf hin, dass viele Vereine Spieler bei Freundschaftsspielen ohne Spielberechtigung einsetzen würden. Diese werden künftig alle der Spruchkammer gemeldet.

Zur Diskussion stellte Wolfgang Hörter folgende Themen. Die Wiedereinführung einer 10-Minuten Zeitstrafe, anstelle gelb-roter Karte, wurde von den Vereinsvertretern mehrheitlich abgelehnt. Auch der Gedanke der Wiedereinwechslung eines bereits ausgewechselten Spielern (z. B. bei Verletzungen, wenn das Auswechselkontingent schon erschöpft ist) fand keine Zustimmung. Gefahr: aus taktischen Gründen könnte ein Spieler ständig ein- und ausgewechselt werden (z. B. sicherer Freistoß-/Elfmeterschütze).



Falls Corona dies nicht wieder verhindert, soll die Hallenkreismeisterschaft 2023 erneut ausgetragen werden. Vereine sollten sich um Hallen bemühen und die Ausrichtung beantragen.
Wolfgang Hörter schlug folgende Empfehlung bei Erhebung Eintrittsgeldern vor (zum Teil auch schon so gehandhabt). KL A = 4 Euro, KL B+C = 3 Euro, KL D = 2 Euro; Frauen werden ebenfalls kassiert. Die künftigen Staffeltage oder Tagungen sollten möglichst zentral im Kreisgebiet stattfinden. Angedacht ist dabei der Raum Hachenburg.

Urkunden und Glückwünsche gab es vom KV Marco Schütz an die Kreis- und Staffelmeister sowie für Vereinsjubiläen (s. Text Bildunterschrift). Glückwünsche und DFB-Plakette ging an den
Herschbacher SV zum 100-jährigen Vereinsjubiläum. Zum 75-jährigen Vereinsbestehen des
SV Malberg überreichte Schütz die Ehrenplakette des FVR. Bericht: Willi Simon


Mehr dazu:   Veranstaltungsrückblicke  
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