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Nachricht vom 20.07.2022    

Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach weiht neue geriatrische Station ein

Das Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach freut sich, nach langer Planungs- und Bauphase seine neu gebaute geriatrische Station einweihen zu können. Mit einem Festakt am 15. Juli wurde die Station nun offiziell eingeweiht.

Andreas Barthold (Geschäftsführung Alexianer), Dr. Max Schützler, Sabine Raimund (Geschäftsführung ViaSalus), Daniel Stich, Manfred Sunderhaus (Geschäftsführung ViaSalus), Dr. Christoph Lerchen, Astrid Eisenberg (Pflegedirektorin), Peter Rompf (Referent, Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit), Carmen Elschner (Kaufmännische Direktorin) bei der Übergabe der Förderbescheide für Digitalisierungsmaßnahmen. Fotos: Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach

Dernbach. Anwesend waren Ministerialdirektor Daniel Stich aus dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit, Vertreter der Trägergesellschaften Alexianer GmbH und der Katharina Kasper ViaSalus GmbH sowie Vertreter der umliegenden Ortsgemeinden und benachbarten Einrichtungen aus dem Gesundheitsbereich.

Der Förderbescheid für die Baumaßnahmen wurden ursprünglich bereits im Oktober 2017 an das Krankenhaus übergeben, blickte Sabine Raimund, Geschäftsführerin der ViaSalus, in ihrer Rede zurück. Seitdem habe das Krankenhaus einige Herausforderungen meistern müssen. Umso größer jetzt die Freude, mit Gästen und Mitarbeiter wieder einen Anlass zum Feiern zu haben. „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“, schloss die Geschäftsführerin mit einem Zitat von Goethe.

Daniel Stich überbrachte in seiner Festrede die besten Wünsche von Gesundheitsminister Clemens Hoch, der aus persönlichen Gründen am Festakt nicht teilnehmen konnte. Stellvertretend würdigte Daniel Stich die besonderen Ansprüche der Medizin in ländlichen Regionen, insbesondere in Corona-Zeiten, und der Geriatrie im Besonderen. Gleichzeitig zollte er den Leistungen Respekt, die die Mitarbeiter in Medizin und Pflege in den letzten Jahren unter schwierigen Bedingungen erbracht haben. Umso mehr freue sich die Landesregierung, neben der Unterstützung für die neue Geriatrie auch einen Förderbescheid über 1,6 Millionen Euro für die Digitalisierung des Krankenhauses überreichen zu können. Die Fördersumme stammt aus dem Zukunftsfonds, der mit dem Krankenhauszukunftsgesetz 2020 geschaffen wurde.

Die besondere Bedeutung der Geriatrie, die sich insbesondere mit Patientinnen und Patienten im fortgeschrittenen Alter beschäftigt, betonten in ihren Reden der Ärztliche Direktor, Dr. Christoph Lerchen, und der Chefarzt der Geriatrie, Dr. Max Schützler. Von der Geburtshilfe bis zur Altersmedizin verstehe sich das Herz-Jesu-Krankenhaus als Versorger in und für die Region, so Dr. Christoph Lerchen. Dr. Max Schützler dankte in seiner Rede allen Abteilungen des Hauses für die enge Zusammenarbeit, ohne die geriatrische Medizin nicht funktionieren könne. „Mit der neuen Station festigen wir außerdem die Stellung der Geriatrie in der Region“, sagt er.




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Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse. Der Diplom-Psychologe und Leiter des Instituts für Gerontologie in Heidelberg sprach über das Alter als Phase des Wachsens und der Herausforderung, aber auch die Bedeutung verschiedener Lebensereignisse, die das Leben der Menschen prägten und im Alter wieder zunehmend wichtiger werden. Er riss zudem Fragen des Alterns in der Gesellschaft an und blickte auch auf die Bedeutung des Lebens angesichts der aktuellen politischen Lage in Europa.

Anschließend bliebt den Besuchern Zeit zur Besichtigung der neuen Station mit insgesamt 24 Betten in 14 Patientenzimmern, die besonders an die Bedürfnisse der Patienten angepasst wurden. In den fünfeinhalb Jahren seit Zusage der Förderung und der einjährigen Bauphase hat das Herz-Jesu-Krankenhaus dafür rund 3,62 Millionen Euro in Bau und Ausstattung der Station investiert. Das Land Rheinland-Pfalz hat die Bauarbeiten mit einer Summe von 1,61 Millionen Euro gefördert.

Den Abschluss des Tages bildete die feierliche Einsegnung der neuen Räumlichkeiten durch Pfarrer Karl-Heinz Diehl aus Montabaur. Mit einem launigen Gebet wünschte er den zukünftigen Mitarbeiter und Patienten der Station alles Gute und Gottes Segen.


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