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Pressemitteilung vom 14.07.2022    

Nistertaler Sportfeunde Atzelgift / Luckenbach e. V. feiern Spatenstich

Unter dem Motto "Gemeinsam schaffen wir mehr" sind die vier Ortsgemeinden und der Sportverein angetreten, um einen lang gehegten Wunsch in die Tat umzusetzen. Der in die Jahre gekommene Tennenplatz benötigte dringend eine Sanierung, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.

v.l.r.: Andreas Müller, Joachim Giehl, Ralph Hilger, Dieter Bethke, Gabriele Greis, Eric Kohlhaas, Norbert Roth, Claudia Kohlhaas, Mathias Fett, Daniel Goldschmidt, Peter Isack. (Foto: Joachim Giehl)

Nistertal. Der Vereinsvorsitzende Norbert Roth brachte es im anschließenden Pressegespräch auf den Punkt: "Es ist nicht nur für uns ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, sondern stellt auch für die vier Gemeinden ein wichtiges Standbein für die weitere Entwicklung in der Gemeinde dar." Auch wenn man den Zeitpunkt der Erneuerung gerne schon früher gehabt hätte, so war es gut, dass sich die Gemeinden frühzeitig auf das Projekt "Kunstrasen" verständigen konnten. Die explodierenden Kosten im Baugewerbe veranlassen den Verein eine wöchentliche Budgetkontrolle durchzuführen.

Geschäftsführer Andreas Müller und Kassierer Peter Isack haben die Kosten gut im Blick und schauen, wo noch Einsparpotenzial möglich ist. Ob am Ende des Projektes nachfinanziert werden muss, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden, da manche Bereiche höhere Kosten verursacht haben, als vorab kalkuliert. Nadja Hoffmann-Heidrich von der Rheinzeitung stellte die Frage, ob im Bereich Eigenleistung noch Potenzial möglich wäre? Dies musste von den Verantwortlichen verneint werden. Daniel Goldschmidt von der Firma Gotec bestätigte dem Verein, dass die hier erbrachten Eigenleistungen weit über dem Durchschnitt liegen. Alle Arbeiten, die außerhalb des Kunstrasens liegen, werden in Eigenleistung erledigt. Dies bestätigten die anwesenden Bürgermeister und sprachen ein Lob an die vielen Helfer aus und bedankten sich für die gute Organisation.

Andreas Müller führte weiter aus, dass, um dieses Projekt zu stemmen, viele Personen Rasenpatenschaften übernommen und viele Firmen aus der Region mitgeholfen haben, die Finanzierungslücke zu schließen.

Der Besuch der Haushalte in den vier Ortsgemeinden sei sehr positiv verlaufen. Man sei dankbar, dass sich viele Unterstützer gefunden haben. Der Ortsbürgermeister von Streithausen, Eric Kohlhaas, und Norbert Roth, erläuterten, dass es richtig war, das Projekt selbst in die Hand zu nehmen und nicht jahrelang auf Landesförderung zu warten. Oft liegen die Kosten deutlich über den hier veranschlagten Kosten von circa 350.000 bis 400.000 Euro. Aufgrund der Ausschreibungsmodalitäten bei geförderten Sportanlagen lägen die Kosten circa 250.000 bis 300.000 Euro über den veranschlagten Kosten.



Die Verbandsgemeinde-Bürgermeisterin, Gabriele Greis, sagte zum Abschluss, dass dieser Einsatz, der hier von vielen ehrenamtlichen Personen getätigt wird, oft nur noch in kleinen Ortschaften zu finden ist. Sie blickte nochmal auf die Zeit zurück, wo viele Ansätze für die Veränderung "Sportplatz" gemacht wurden und sagte: "Es freut mich umso mehr, dass dies nun durch die vier Ortsgemeinden mit dem Sportverein auf den Weg gebracht wurde."

Nur so könne man Kindern Möglichkeiten bieten, sich sportlich zu betätigen, was ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung sei. Gerade in den Mannschaftssportarten werden grundlegende Dinge, wie z. B. Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortung übernehmen erlernt, die auch für einen späteren beruflichen Werdegang von großem Nutzen sind.

Auf den Verein wartet bis zur Fertigstellung noch viel Arbeit. Denn wenn es gut läuft, sollte der Platz bis zum 15. August fertig sein. Aber vorher sind noch 900 Quadratmeter zu pflastern, die Spielfeldumrandung zu stellen und den Zaun, um das Sportgelände fertig zu stellen. Hierzu werden noch Helfer benötigt, die bereit sind, dies im gesteckten Zeitrahmen zu erledigen. Freiwillige wenden sich bitte an ein Mitglied des Vereins oder schreiben eine Mail an: patenschaften@sg-atzelgift-nister.de. Die Helfenden werden dann in eine Gruppe aufgenommen und über die Arbeitszeiten informiert.

Bilder und Berichte vom Fortgang des Projekts "Kunstrasen" sind auf der Homepage der SG Atzelgift / Nister oder auf der Facebookseite zu finden. Auch darüber, wie man eine Rasenpatenschaft erwerben kann, wird informiert. (PM)



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