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Nachricht vom 03.07.2022    

Feuerwehr Hartenfels feierte gelungenen Auftakt zum 100- jährigen Jubiläum

Von Wolfgang Rabsch

Eigentlich hätten die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Feuerwehr in Hartenfels bereits 2021 stattfinden sollen, doch aus den bekannten Gründen musste das Fest ausfallen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, und so feierte man nun halt ein Jahr später, nicht minder freudig, dafür aber umso stilvoller.

In der sehr gut gefüllten neuen Burghalle tummelte sich alles, was Rang und Namen hatte. Zum Abschluss der offiziellen Feierlichkeiten begaben sich alle Gäste vor die Halle, um den Großen Zapfenstreich zu erleben. (Fotos: W. Rabsch)

Region. In der sehr gut gefüllten neuen Burghalle, die übrigens nach eingehender Renovierung noch eingeweiht werden muss, tummelte sich alles, was Rang und Namen hatte. Landrat Achim Schwickert war natürlich als oberster Vertreter des Westerwaldkreises anwesend, daneben viele Vertreter aus den Kommunen - die einzelnen aufzuführen, würde zu weit führen. Als Ehrengast war Georg Huf, der Schirmherr des Festkommers, mit Gattin Iris, ebenfalls anwesend. Herzlich begrüßt wurden auch die Abordnungen der 15 Freiwilligen Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Selters. Dem Organisationskomitee der FFW Hartenfels muss bereits an dieser Stelle für eine sehr kurzweilige, unterhaltsame Feier gedankt werden, die nicht, wie sonst häufig üblich, sich in starrem Rahmen bewegte. Man mag es kaum glauben, doch alle Redner legten protokollarische Zwänge an der Garderobe ab, fassten sie sich kurz und sorgten für einige herzhafte Lacher, indem man sich teilweise selbst auf die Schippe nahm.

Einen Glücksgriff hatten die Organisatoren getan, als sie Norbert Schmuck baten, die Moderation zu übernehmen, um durch den Abend zu führen. Das war ein absoluter Volltreffer. Noch ein Mann stand im Mittelpunkt des Abends, dem es manchmal vor so viel Lob fast peinlich erschien: Klaus Strüder, der Wehrführer der FFW Hartenfels. Nicht nur, dass er die Begrüßung und Eröffnung des Festkommers vornahm, er wurde von beinahe allen Festrednern für sein großes soziales Engagement, speziell im Bereich der Rettungsdienste, über den grünen Klee gelobt. Einige meinten, er müsse geklont sein, weil manchmal der Eindruck entstehe, er sei an zwei oder drei Stellen gleichzeitig. Norbert Schmuck fasste in einer kurzen Laudatio zusammen, welche Dienste Klaus Strüder für die Allgemeinheit leistet. Seit sage und schreibe 30 Jahren ist er der Wehrführer der FFW in Hartenfels, daneben Leiter der Rettungswache des DRK in Herschbach, sowie Gründer der First Responder in der FFW Hartenfels (siehe Link am Ende des Artikels).

An dieser Stelle die Liste der Gratulanten und Festredner: Schirmherr Georg Huf, Landrat Achim Schwickert, 1. Vors. der FFW Hartenfels Egon Dickopf, Ortsbürgermeister Andreas Strüder, die Pfarrer Joby und Oliver Sigle. Sie alle brachten in ihren kurzen Reden zum Ausdruck, welche Bedeutung die Feuerwehr für die Allgemeinheit hat, und zollten Ihnen höchste Anerkennung, Respekt und Wertschätzung. Die Familienangehörigen wurden auch lobend erwähnt, denn sie müssen häufig, auch in der Freizeit, auf ihre Ehemänner, Partner und Freunde verzichten, wenn diese zur Einsetzung gerufen werden, oder an Übungen oder Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen. Da niemand mit leeren Händen kam, konnte Klaus Strüder die vielen Umschläge, in denen sich ganz bestimmt nicht nur Glückwunschkarten befanden, kaum tragen. Hinzu kamen noch Urkunden des Landrats und der Verbandsgemeinde, und Blumen. Der Wehrführer hatte wahrlich alle Hände voll zu tun.




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Norbert Schmuck gelang es sogar, zehn Kalender der FFW Hartenfels von 2021 an den Mann zu bringen, der mit schönen Fotos der Feuerwehr zum hundertjährigen Jubiläum erstellt worden war. Obwohl eigentlich nutzlos, feuerte Norbert den Verkauf an, als er die Kandidaten zur VG-Bürgermeisterwahl entdeckte, und unter dem Gelächter der Gäste sagte: "Fangen wir mal bei denen an, die Kalender zu verkaufen." Innerhalb kürzester Zeit waren alle Kalender zum Preis von je 20 Euro verkauft, der Erlös kommt der Jugendfeuerwehr zugute.

Tobias Haubrich war gleich in vier Funktionen als Gratulant und Moderator tätig: Als Beigeordneter der VG Selters, als Wehrleiter der VG Selters, als Brand -und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Westerwaldkreises, und als Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes des WW-Kreises. Schlagfertig und mit viel Humor ausgestattet, absolvierte Tobias Haubrich das große Pensum. Eine Mammutaufgabe stand noch bevor, weil es viele Ehrungen nachzuholen gab, die wegen der Pandemie mehrmals verlegt werden mussten. Landrat Achim Schwickert und Tobias Haubrich nahmen gemeinsam die Ehrungen von 63 verdienten Feuerwehr Kameraden und Kameradinnen vor, die für 45 Jahre, 35 Jahre, 25 Jahre und für 15 Jahre Zugehörigkeit bei der Feuerwehr mit der Goldenen, Silbernen und Bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet worden.

Musikalisch umrahmt wurde der Festkommerz von der Burgkapelle Hartenfels, unter der bewährten Leitung seine langjährigen Dirigenten Edgar Schichel. Die Burgkapelle inszenierte auf zum Abschluss des Festkommers auf dem großen Parkplatz vor der Festhalle einen grandios aufgeführten Großen Zapfenstreich.

Nach vielen Reden und Ehrungen, konnten sich die Gäste an einer nicht geplanten Tanzeinlage der Freiwilligen Feuerwehr erfreuen, die Disco- Songs eine prima Choreografie auf der Bühne performten.

Zum Abschluss der offiziellen Feierlichkeiten begaben sich alle Gäste vor die Halle, um den Großen Zapfenstreich zu erleben. In einer unglaublichen Atmosphäre konnte sich wohl niemand der Stimmung entziehen, mancher wird sogar Gänsehaut gespürt haben, als die Burgkapelle den Großen Zapfenstreich zelebrierte. Zum krönenden Abschluss ertönte, so wie es sich gehört, die deutsche Nationalhymne, die von vielen der Besucher kräftig mitgesungen wurde.

Der Festkommers gestaltete den Auftakt zu einem viertägigen Feiermarathon, der viele Aktionen und Attraktionen enthält, und am Montag (4. Juli) enden wird.


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