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Nachricht vom 17.05.2011    

Girod gewann Hauptklasse bei "Unser Dorf hat Zukunft"

Die Anstrengungen waren nicht vergebens: Girod heißt der diesjähriger Sieger in der Hauptklasse des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreisebene. Damit nimmt die Ortsgemeinde aus der VG Montabaur am Gebietsentscheid teil. Genauso wie Niedererbach, das den zweiten Platz belegen konnte.

Jurymitglieder Günther Noll, Inge Weyel, Franz Kemper, Gabriele Greis Beigeordnete der VG Hachenburg, Helmut Kempf, Ortsbürgermeister von Mündersbach, Leiter der Jury Arno Schürg und Jurymitglied Theo Burkard vor dem Dorfladen von Mündersbach.

Westerwaldkreis. An dritter Stelle in der Hauptklasse platzierte sich die Ortsgemeinde Sessenbach. In der Sonderklasse liegt Merkelbach auf Platz eins und nimmt damit am Gebietsentscheid teil. Die Plätze 2 und 3 beanspruchen Mündersbach und Irmtraut für sich. Im Sonderwettbewerb haben Sessenbach mit einem und Elsoff gleich mit zwei Projekten gewonnen.

In diesem Jahre haben insgesamt elf Gemeinden am Wettbewerb teilgenommen. Hiervon entfallen auf die Hauptklasse acht und auf die Sonderklasse drei Gemeinden. „In der Hauptklasse sind die Gemeinden zusammengefasst, die sich zum ersten Mal am Wettbewerb beteiligen oder noch nicht im Gebietentscheid waren. In der Sonderklasse starten die Gemeinden, die in den letzten Jahren bereits den Gebietsentscheid erreicht hatten“, erläutert Arno Schürg, Organisator des Wettbewerbes auf Kreisebene und Chef der Jury, die fünf Tage lang im gesamten Kreisgebiet unterwegs war, um bürgerschaftliches Engagement zu begutachten und zu bewerten.

„Auffallend war, dass alle Siegergemeinden sich den Herausforderungen der demografischen Entwicklung und den allgemeinen strukturellen Veränderungen stellen“, so der Juryleiter weiter. Alle Bestplatzierten verfügten über eine Grundversorgung in Form eines Dorfladens, Gaststätten und Handwerksbetrieben. Die Verwirklichung von Barrierefreiheit und Maßnahmen gegen den Leerstand von Geschäftsräumen werden problematisiert und auch umgesetzt.

Alle fallen durch ein großes bürgerschaftliches Engagement innerhalb der Gemeinde auf sowie durch soziale und kulturelle Aktivitäten auf. Schürg: „.Die Gemeinden Girod, Niedererbach und Merkelbach liegen in diesem Bewertungsbereich leicht vorne. Das Erscheinungsbild in der Baugestaltung und -entwicklung fällt in Merkelbach, Niedererbach und Mündersbach positiv auf, und die Erhaltung, der Umbau, die Pflege und Nutzung historischer und Ortsbild prägender Bausubstanz sind hier besonders zu erwähnen.“



Hinsichtlich der Grüngestaltung und -entwicklung, so die Jury, ist die Durchgrünung der Gemeinden Merkelbach, Mündersbach, Irmtraut und Sessenbach sehr ausgeprägt und bewahrt den dörflichen Charakter. Standortgerechte Bäume und Sträucher rundeten hier das Gesamtbild ab.

„Alle Gemeinden erfüllen in hohem Maße die Bewertungskriterien des Dorfes in der Landschaft. Die Ortslage bindet sich mit der Gestaltung des Ortsrandes und der Übergänge gut in die Landschaft ein“, heißt es wörtlich in der Wertungsbegründung. Im Rahmen des Kreiswettbewerbs können auch besondere Einzelleistungen, die den Ort maßgeblich verschönern, vorgestellt und bewertet werden. Die Bürger dieser Gemeinden sollen damit angeregt werden, gemeinsam besondere Akzente in der Dorfverschönerung und der Umweltverbesserung zu setzen.

Von der Kreisbewertungskommission wurden in diesem Jahr im Sonderwettbewerb prämiert:
1. Platz
Generationen Sessenbach e.V. vertreten durch Monika Demuth mit der Teilrenovierung des Backes.
2. und 3. Platz:
Dorfverschönerungsverein Elsoff-Mittelhofen e.V., vertreten durch Klaus Salzer, mit dem Projekt: „Freilegung und Herrichtung eines historischen Steinbruchs“ sowie der: „Bepflanzung am Tribünenhang des Sportplatzes“.


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