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Nachricht vom 18.05.2022    

Wahlen und Mitglieder: FDP Westerwald mehr als zufrieden mit eigener Bilanz

Nach den vergangenen Landtagswahlen ragt dieser Rückblick des Westerwälder FDP-Kreisverbands heraus. Die Liberalen konnten auf ihrem Parteitag laut ihrer Pressemitteilung auf eine gute Bilanz zurückblicken. Und das gilt nicht nur für die letzte Landtagswahl in Rheinland-Pfalz.

Fröhliche Gesichter der Mitglieder nach dem FDP-Kreisparteitag in Montabaur. (Foto: Jana Gräf)

Region. Diese Bilanz suche seinesgleichen. Mehr als zufrieden blickt der FDP-Kreisverband in einer Pressemitteilung auf seinen letzten Parteitag im Olea Montabaur zurück. Demnach konnten die Mitgliederzahlen seit Beginn des neu aufgestellten "#teamfdpww" mehr als verdoppelt werden. 2018 mit 90 Mitgliedern gestartet, können die Liberalen mittlerweile auf aktuell 187 Mitglieder zählen. Die Partei führt dies auf eine Neumitglieder-Kampagne im Juli 2021 zurück, in deren Rahmen allein 35 Mitglieder angeworben werden konnten.

Auch die vergangene Landtagswahl in Rheinland-Pfalz gibt der FDP im Westerwald Grund zur Freude. Die vier Kandidatinnen und Kandidaten seien bundesweit wahrgenommen worden. Und auch die Kandidatur von Dennis Sturm für den Bundestag bewerten die Liberalen als "vollen Erfolg". Der Kreisverband hebt hervor, dass die FDP im Westerwald das drittbeste Erststimmenergebnis einfahren konnte. Und mit 11,7 Prozent der Zweitstimmen dürfte man insgesamt auf ein erfolgreiches Wahlkampfjahr im Westerwald zurückblicken.

Gleichzeitig hob laut dem Pressetext der Kreisvorsitzende Thorsten Koch hervor, dass es bis zur nächsten Kommunalwahl nur noch zwei Jahre sind. Er gibt als Ziel nicht nur aus, dass die FDP weiterhin die drittstärkste politische Kraft im Westerwald bleiben wolle, sondern auch in jeder Verbandsgemeinde in den Räten vertreten zu sein.
Für Koch und sein „#teamfdpww“ ist dieser Erfolg kein Grund auf die Bremse zu treten, im Gegenteil. Schließlich, so macht Koch deutlich, sind es nur noch zwei Jahre bis zur nächsten Kommunalwahl und die Liberalen wollen nicht nur weiterhin die drittstärkste Kraft im Westerwald bleiben, sondern auch in jeder Verbandsgemeinde mit den liberalen Werten in den Räten vertreten sein.



Nach der Entlastung des gesamten Vorstands übernahm Martin Kaschny, der stellvertretende Bezirksvorsitzende der FDP Koblenz, die Leitung des Parteitags. Der gesamte Vorstand um den Kreisvorsitzenden Thorsten Koch wurde einstimmig gewählt. Dennis Liebenthal und Jana Gräf wurden als Stellvertreter gewählt, Günter Huhndorf bleibt Schatzmeister. Neue Schriftführerin wurde Birgit Jachmann. Vervollständigt wird das "#teamfdpww" durch die Beisitzer Christian Heidrich, Kay Ortseifen, Lara Koch und Luca Huhndorf.

Rudolf Schwaderlapp berichtete im Anschluss noch ausführlich aus der Kreistagsfraktion und übergab an Martin Kaschny - der als Vizepräsident der SGD Nord über Erkenntnisse aus erster Hand zu dem Starkregenereignis im Ahrtal im Jahr 2021 verfügt. Auch bei dem Thema Wiederaufbau ist er involviert. Kaschny nutzte daher die Gelegenheit, um hierzu zu berichten und inhaltlich mit den anwesenden Mitgliedern zu diskutieren.

Bei der Antragsberatung entwickelte sich auch nochmal eine lebhafte Diskussion. Mit dem Ziel der effizienten Bündelung von Ressourcen und innerparteilichen Verwaltungsverschlankung stellte Liebenthal einen Antrag vor, der das Ziel hat, darauf hinzuwirken, dass die Ebene der Bezirksverbände abgeschafft werden soll in der FDP Rheinland-Pfalz. Der Kreisparteitag gab dem neuen Vorstand hier eindeutiges Votum, dies zu veranlassen. (PM/ddp)


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