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Nachricht vom 02.05.2011    

Wirtschaftsfaktor Kultur?

RUHR.2010-Geschäftsführer Professor Dr. Oliver Scheytt berichtet beim Forum Pro AK über das Kulturhauptstadtjahr 2010 und den Wirtschaftsfaktor Kultur. Scheytt war unter anderem Beigeordneter der Stadt Essen für Kultur, außerdem lehrt er der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg.

Professor Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010, spricht bei Pro AK.

Marienthal. Kulturpolitik und Kulturmanagement sowie die Frage, welche Impulse von kulturellen Angeboten für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region ausgehen, stehen im Fokus der nächsten Veranstaltung des Forums Pro AK. Am Samstag, dem 7. Mai (10.30 Uhr, Waldhotel Imhäuser, Marienthal) begrüßt das Forum den Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH, Professor Dr. Oliver Scheytt (Foto). Er spricht über „Erfahrungen des Kulturhauptstadtjahres und die Auswirkungen auf die Metropole Ruhr - Überlegungen zum Kulturmanagement, Kulturrecht und zur kulturellen Bildung“. Dabei wird er unter anderem aufzeigen, wie das ehemals durch und durch industrialisierte Ruhrgebiet, das 2010 als Kulturhauptstadt Europas firmierte, nicht zuletzt durch kulturelle Angebote neue Anziehungskraft gewinnt. „Die kulturelle Arbeit und Betätigung wird immer mehr zu einem Motor für Innovationen und kann so auch unserer Region neue Prägekraft verleihen“, ist Pro AK Vorsitzender Ulrich Schmalz sicher, der ausdrücklich die Kulturschaffenden und -Verantwortlichen aus der Region zur Teilnahme einlädt.




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Professor Scheytt war bis 2009 Beigeordneter für Kultur der Stadt Essen. Er ist Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und wurde 2006 Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. Ehrenamtlich unterstützt er zahlreiche Organisationen wie die Enquête-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestags (bis 2007), den Kulturausschuss der deutschen UNESCO-Kommission und des Deutschen Städtetages sowie den Verband deutscher Musikschulen (bis 2002). Neben seiner Professur an der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg veröffentlichte er wissenschaftliche Überlegungen zur Kulturpolitik, zum Kulturmanagement und Kulturrecht sowie zur kulturellen Bildung, darunter „Kulturstaat Deutschland: Plädoyer für eine aktivierende Kulturpolitik“ (2008).


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