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Nachricht vom 12.05.2022    

Worauf bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zu achten ist

Wer sich ausgewogen ernährt, braucht in der Regel keine Nahrungsergänzungsmittel. Doch für Schwangere, Sportler oder etwa Veganer kann es sinnvoll sein, bestimmte Vitamine oder Mineralstoffe separat zuzuführen. Wir zeigen, worauf bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln geachtet werden sollte.

Foto Quelle: pixabay.com / mizianitka

Wer braucht Nahrungsergänzungsmittel wirklich?
Im Handel gibt es mittlerweile eine große Auswahl an so genannten Nahrungsergänzungsmitteln (NEM). Da fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Um zunächst herauszufinden, ob man tastsächlich einen erhöhten Bedarf an einem bestimmten Vitamin oder Mineral hat, kann ein Gespräch beim Hausarzt helfen. Bestimmte Personen können einen Mehrbedarf an einzelnen Vitaminen oder Mineralien haben. Während der Schwangerschaft kann es daher sinnvoll sein, neben einer ausgewogenen Ernährung auch auf genug Jod und Folsäure zu achten und diese gegebenenfalls in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich zu nehmen. Auch Sportler die jeden Tag Höchstleistungen vollbringen, sollten sich beraten lassen, ob sie eine höhere Vitamin- und Nährstoffzufuhr haben. Bei einer veganen oder vegetarischen Ernährung hingegen spielen Eisen und Vitamin B12 eine entscheidende Rolle. Einem Mangel kann man vorbeugen, indem man zum Beispiel vegane Vitamin B12 Tropfen einnimmt.

Auch in anderen Lebensphasen oder wenn man sein Immunsystem unterstützen möchte, raten Experten zu einer ausreichenden Nährstoffzufuhr. In Rücksprache mit dem Arzt kann man dann auf natürliche Nahrungsergänzungsmittel setzen.

Wann ist der beste Einnahmezeitpunkt für Nahrungsergänzungsmittel?
Damit das gewählte Präparat seine volle Wirkung entfalten kann, ist der Einnahmezeitpunkt nicht unwichtig. Generell ist die beste Zeit für die Einnahme vieler Vitamine und Mineralien morgens beim Frühstück. Soll das NEM den Schlaf fördern, nimmt man es besser erst kurz vor dem Schlafengehen ein. Der beste Einnahmezeitpunkt hängt also davon ab, welche Vitamine man einnimmt und welche gesundheitlichen Auswirkungen man sich davon verspricht.

Folgende Vitamine sollten am besten morgens eingenommen werden:
• Vitamin C
• Vitamin D
• bestimmte B-Vitamine (Vitamin B6, Vitamin B12)
Diese Vitamine und Mineralien nimmt man besser abends kurz vor dem Schlafengehen ein:
• Vitamin B3 (Niacin)
• Magnesium

Einige NEM, die als fettlöslich gelten, sollten in Kombination mit einer Mahlzeit eingenommen werden. Nur dann kann der Körper sie richtig aufnehmen. Idealerweise kombiniert man die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K morgens mit Fett in Form von Nüssen, Kokosöl oder Avocado.

Darauf ist bei einer Kombination mehrere Präparate zu achten
Wer mehrere Vitamin- oder Mineralienpräparate nimmt, sollte darauf achten, ob und wie er diese miteinander kombiniert. Es kann förderlich sein, Eisen gemeinsam mit Vitamin C zu verabreichen. Vorsicht geboten ist hingegen bei Eisen in Kombination mit Kupfer, Calcium, Magnesium oder Zink. Außerdem sollten Folsäure und Zink nicht miteinander kombiniert werden, da so die Aufnahme dieser verhindert wird.

Einige Experten raten davon ab, mehrere Vitamine und Mineralien in einem Präparat zu mischen. Andere wiederum betonen, dass eine optimale Kombination einzelner Nährstoffe nicht nur günstiger ist, sondern auch sicherstellt, dass diese ideal miteinander verknüpft werden.

Um Wechselwirkungen auszuschließen, sollten Nahrungsergänzungsmittel nicht gemeinsam mit Medikamenten eingenommen werden. Außer es handelt sich um eine ausdrückliche ärztliche Empfehlung. (prm)

Agentur Artikel



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