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Pressemitteilung vom 11.05.2022    

Hendrik Hering zum Gespräch in der Energieagentur Westerwald zum Thema Klimaschutz und E-Mobilität

Bei einem Termin in der Energieagentur Westerwald in Altenkirchen ließ sich SPD-Abgeordneter und Landtagspräsident Hendrik Hering erläutern, welche Fördermöglichkeiten es regional gibt. Besonders die Themen Klimaschutzmanager und E-Mobilität wurden dabei beleuchtet.

Hendrik Hering bei der Energieagentur Westerwald. (Foto: Thomas Mockenhaupt)

Altenkirchen. Angestoßen durch eine Anfrage aus Langenhahn zur Förderung von E-Ladestationen fand ein Gespräch im Regionalbüro der Energieagentur Rheinland-Pfalz in Altenkirchen statt. Der Abgeordnete und Landtagspräsident Hendrik Hering wurde dazu von der Regionalreferentin und Leiterin des Regionalbüros Westerwald, Diplom-Geografin Sabine Schneider, dem aktuellen Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz, Christoph Benze, und dem Projektleiter der Lotsenstelle für alternative Antriebe, Dr. Peter Götting, empfangen. “Nachdem nun auch die ersten Firmen anfangen, sich für E-Mobilität zu interessieren, freue ich mich, wenn ich dazu beitragen kann, Projekte voranzutreiben“, erklärte Hering zu Beginn des Gesprächs. Oft sei eine mögliche Förderung der nötige Anstoß, ein Vorhaben schließlich in die Tat umzusetzen.

Und Fördermöglichkeiten gibt es in dem Bereich für Kommunen und Unternehmen einige. Im Rahmen des EFRE-Projekts (EFRE = Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) werden europäische Fördermittel gemeinsam mit Landesmitteln für die Lotsenstelle für alternative Antriebe bereitgestellt. Diese hat vielfältige Angebote für Kommunen und Unternehmen und ist behilflich, wenn es um mögliche Förderungen von Projekten geht.

So wurden in den Jahren 2020 und 2021 insgesamt 3,3 Millionen Euro Fördermittel für Projekte in Rheinland-Pfalz akquiriert. “Aktuell gibt es ein Bundesförderprogramm für öffentlich zugängliche Landeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, bei welchem bis zu 60 Prozent der Ausgaben gefördert werden“, erläuterte Dr. Peter Götting. Der letzte Förderaufruf sei zwar vorbei, aber noch in diesem Jahr werde es einen weiteren geben. Bei diesem Förderprogramm werden nicht nur die Anschaffung der Ladesäule selbst, sondern auch die Errichtung dieser Ladesäule, Netzanschluss, Batteriespeicher und sogar, wenn nötig, ein Ausbau der Stromversorgung gefördert. Sogar eine Modernisierung bereits vorhandener Ladepunkte kann gefördert werden.

Über die Website der Lotsenstelle (https://www.energieagentur.rlp.de/themen/mobilitaetswende/foerdermoeglichkeiten-fuer-elektromobilitaet) findet man tagesaktuell eine Förderübersicht. Nicht nur Ladesäulen können im Bereich der E-Mobilität gefördert werden, auch andere Förderprogramme oder Steuervergünstigungen sind möglich. Vor allem für Kommunen und Unternehmen lohne ein Blick auf solche Angebote.



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Ein weiteres Thema waren die Klimaschutzmanager der Region. Verglichen mit vielen anderen Gegenden sei der obere Westerwaldkreis hier gut aufgestellt, erzählt Sabine Schneider. Ein Zeichen, dass die Verbandsgemeinden das Potential der geförderten Stellen zum Klimaschutz ausgeschöpft haben. Die Stellen der Klimaschutzmanager sind nämlich ebenfalls durch ein Förderprogramm finanzierbar und können für die Kommunen durchaus viel bringen. “Bei einer Förderung von 90 bis 100 Prozent der Kosten für einen Klimaschutzmanager sollte das wirklich jede Kommune umsetzen“, findet Christoph Benze. Als Verknüpfung zwischen Unternehmen und Kommunen sowie als Schnittstelle zur Energieagentur könne mit einem Klimaschutzmanager viel bewegt werden. Gerade im Bereich Nachhaltigkeit müsse noch mehr ins Rollen kommen, da waren sich alle einig.

Ein absolutes Best Practice Beispiel stellt dabei die BBS (Berufsbildende Schule) Westerburg dar. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, die erste klimaneutrale Schule zu werden. Dazu werde neben erneuerbaren Energien wie Fotovoltaik auf dem Schuldach auch das Verhalten der Schüler und Lehrer analysiert. Neben dem Verzicht auf unnötige Präsenzveranstaltungen, welche man durch digitale Angebote und örtliche Lerngruppen ersetzen kann, will die BBS Ladesäulen für E-Mobilität installieren.

Während man zu Beginn der Energieagentur vor zehn Jahren noch Klinken putzen musste, kommen heute Kommunen und Firmen von selbst auf die Beratungsstellen zu. Die Energiewende scheint in den Köpfen der Menschen anzukommen und die Energieagentur genießt mittlerweile ein hohes Ansehen. Eine Entwicklung, über die man sich sehr freut. Auch innerhalb der Energieagentur werden die Angebote immer nachhaltiger. “Wenn wir durch die Coronapandemie etwas gelernt haben, dann dass viele Termine und Veranstaltungen online wunderbar funktionieren. Früher haben wir Workshops und Beratungen oft vor Ort gemacht, durch Corona war man dann gezwungen, sich online zu treffen und es hat wunderbar geklappt“, schließt Götting. Man wolle daher weiterhin einen Großteil digital machen, denn eine Teilnahme an solchen Online-Angeboten sei häufig leichter zu organisieren, wenn keine bürokratischen Hürden für Dienstreisen oder ähnliches vorher bewältigt werden müssten. (PM)



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