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Pressemitteilung vom 04.05.2022    

Dankbarkeit lernen und leben: KulturZeit zieht Bilanz des dritten Spirituellen Festivals

Was lässt uns staunen? Wie leben wir in Dankbarkeit? Wohin geht unsere Seele, wenn der Körper stirbt? Diese und einige weitere Fragen zogen sich durch das dritte Spirituelle Festival "Frühlingserwachen" in Hachenburg. Die Teilnehmer entdeckten vier Tage lang das Leben von einer neuen Seite und zeigten sich begeistert.

v.l.n.r.: Beate Macht, Annesuse Ganseforth, Gabriele Verhoeven, Karin Leicher, Jürgen Hardeck, Thomas Schmelzer. (Foto: Ute Deichert)

Hachenburg. "Das war ein echtes Erwachen! Eine tolle Veranstaltung, die ihresgleichen sucht und die nachhaltige Wirkung haben wird", so bilanzierte Teilnehmerin Sarah. "Die Wurzel der Dankbarkeit ist eine innere Haltung der Wachheit und des Staunens", sagte Prof. Dr. Michael von Brück und warb in seinem Vortrag für das Vertrauen ins Leben, welches die Voraussetzung für eine dankbare Haltung ist. "Dankbarkeit können wir erlernen und Staunen können wir wieder lernen", versicherte der international renommierte Religionswissenschaftler und Zen-Meister den Zuhörern.

Das Staunen üben konnten die Festival-Teilnehmer zu vielen Gelegenheiten, wie etwa beim Kathak-Tanz mit der bezaubernden Ionna Srinivasan, die, begleitet von ihrem Mann Ravi, an der Tabla die Hachenburger Stadthalle in einen mythischen Ort der indischen Götter verwandelte. Magie und Märchenhaftes erfüllte den Vogtshof mit den Geschichten der Harfenistin Cora Büsch. In virtuose spirituelle Klänge tauchten der Kölner Meistercellist Alexander Hülshoff und Natan Tishin, an der Violine, die evangelische Schlosskirche.

Nicht nur Westerwälder übten sich auf dem Festival in Spiritualität. Spontan schlossen sich Marienstatt-Besucher dem Angebot “Klostertag“ an. Aus vielen Ecken Deutschlands reisten Interessierte extra für das Spirituelle Festival in die Löwenstadt. Manche waren zum ersten Mal da und zeigten sich positiv erstaunt, was der Westerwald alles zu bieten hat. "Wir kommen auf jeden Fall wieder, nicht nur zum nächsten Festival, bestimmt auch zum Wandern“, versicherte eine Teilnehmerin aus der Eifel.



Erstaunliches bot das Festival in vielerlei Form, wie beispielsweise den Film "Wiedergeburt" von und mit Thomas Schmelzer, der moderierend durch das Festival führte. Leben wir nur einmal? Oder ist da noch mehr? Ja, das ist noch viel mehr, erfuhren die Zuschauer von den interessanten Menschen, die Schmelzer für seinen Film interviewt hatte.

Das dritte Spirituelle Festival lud dazu ein Neues zu entdecken und vielleicht einmal die Perspektive zu wechseln, um das Leben neu zu denken und zu reflektieren. Stellvertretend für die Veranstalterinnen, Karin Leicher (Cinexx) und Diplom-Psychologin Annesuse Ganseforth, bilanzierte Initiatorin Beate Macht (Hachenburger KulturZeit): "Wir haben vier Tage Dankbarkeit erlebt. Es war unglaublich schön zu sehen, dass unser Angebot die Menschen erfüllt hat. Wir selbst sind dankbar für die vielen durchweg positiven Rückmeldungen." (PM)


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