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Pressemitteilung vom 29.04.2022    

Konzertorchester Koblenz begeistert mit Klangfestival

Am 23. April lud das Konzertorchester Koblenz zum "Klangfestival" ein und hatte gleich zweifachen Grund zum Feiern. Zum einen war es nach zwei Jahren Coronapause das große Comeback des Orchesters in der Rhein-Mosel-Halle Koblenz und zum anderen ein feierlicher Rahmen, dort das 50-jährige Bestehen zu feiern.

Das Konzertorchester Koblenz. (Foto: Ulrike Anhamm)

Koblenz. Mit dem tiefen Klang der Kemper-Saalorgel wurde das Konzert mit “Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss eröffnet. Nach dieser kurzen, aber voluminösen Eröffnung ging es mit “Japanese Tune“ auf eine kurze Reise nach Japan. Bei diesem etwas “speziellen“ Werk konnte das Orchester zeigen, wie facettenreich und nuanciert ein sinfonisches Blasorchester klingen kann.

Für besondere Momente an diesem Konzertabend, sorgten die zahlreichen Solisten aus den eigenen Reihen des Orchesters, alle stammend aus dem Westerwald. Als erstes Glanzlicht an diesem Abend überzeugte Carina Diefenthal mit “Gabriel’s Oboe“ von Ennio Morricone (das Hauptthema des Films “The Mission“). Kaum waren die gefühlvollen Klänge der Oboe verklungen, ging es schwungvoll weiter mit den bekanntesten Liedern aus dem Dschungelbuch. Mit dem Klassiker “What a Wonderful World“ von Louis Armstrong, sorgte Fabian Sayn mit seinem Flügelhorn als zweiter Solist für ein weiteres Highlight des Abends. Auch der musikalische Leiter des Orchesters Christoph Engers, der ebenfalls aus dem Westerwald stammt, brillierte technisch filigran auf der Saalorgel der Rhein-Mosel-Halle die Toccata aus der 5. Sinfonie von Charles-Marie Widor. Begleitet wurde er mit einem, aus eigenen Reihen angefertigten, explizit auf das Orchester zugeschnittenen Arrangements.

Die zweite Hälfte des Konzertes eröffnete das Orchester mit einer rasanten Zugfahrt von London nach Venedig mit Philip Sparkes “Orient Express“. Mit “You Raise Me Up“ schloss sich die vorletzte solistische Darbietung des Abends an, in welcher Julia Weinmann mit sanften und ausdrucksstarken Klängen auf ihrem Sopransaxofon für weitere Gänsehautmomente sorgte. Bei “Generation Golf“, einem Medley aus den 1980-er Jahren, zeigte das Orchester, dass es durchaus auch rockig kann. Verstärkt durch den Klang einer E-Gitarre, gespielt von Jannik Hischke, wurden unter anderem die Hits “The Final Countdown“ und “Wake me up before you go-go“ dargeboten. Abgerundet wurde dieser letzte Teil des Konzertes durch Queens “Bohemian Rhapsody“, gefolgt von den größten Hits von Udo Lindenberg im Medley “Panik“. Dabei gaben die Musiker mit “Hinterm Horizont“ einen Hoffnungsschimmer auf bessere Zeiten.




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Natürlich ließ das Publikum das Konzertorchester Koblenz nicht ohne Zugaben von der Bühne. Nach der gefühlvollen Ballade “Amazing Grace“ schloss sich “Das große Tor von Kiew“ an, bei dem Marco Leicher als Solist an der Orgel zu hören war und dem Jubiläumskonzert ein klangvolles Finale bereitete.

Moderiert wurde das Programm durch Bernhard Meffert, der gekonnt mit Charme, Witz und Finesse einzelne Stationen der Vereinsgeschichte beleuchtete und mit den dargebotenen Werken verband. Es war ein Konzertabend der Extraklasse, der sicher bei allen Zuhörern noch lange in Erinnerung bleiben wird. (PM)


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