Werbung

Nachricht vom 11.04.2022    

Achtung Hundehalter: Vermehrte Nachweise des Staupevirus

Von Helmi Tischler-Venter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) meldet, dass es in Rheinland-Pfalz vermehrt zu Nachweisen des Staupevirus bei Wildtieren kommt. Das LUA hat den Erreger seit Jahresbeginn bei insgesamt drei Füchsen aus den Landkreisen Birkenfeld und Altenkirchen sowie bei einem Dachs aus dem Landkreis Bad Kreuznach nachgewiesen.

Symbolfoto

Region. Für Menschen ist das Virus ungefährlich, für Hunde kann es aber tödlich sein. Daher ist eine Impfung des besten Freundes des Menschen in unserer ländlichen Region dringend erforderlich. Vor allem Jagdhunde müssen unbedingt durch eine Impfung geschützt werden.

Wer seinen Hund regelmäßig dem Tierarzt vorstellt, wird im Hundepass einen Eintrag zum Beispiel mit Eurican oder Nobivac® SP/ SHP/ SHPPi finden. Das sind Impfstoffe beziehungsweise Kombinationsimpfstoffe gegen Staupe und andere häufige Viren. Der Impfschutz gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose hält mindestens drei Jahre.

Die Staupe, vor der hier gewarnt wird, ist eine der bedeutendsten Infektionskrankheiten bei Raubtieren wie Hund, Fuchs, Dachs, Marder oder Waschbär. Vermehrtes Fuchssterben, das seit einigen Jahren in Deutschland grassiert, wird auf Staupe-Infektionen zurückgeführt. Anstecken können sich Hunde durch den direkten Kontakt mit dem Kot infizierter Tiere, oder sie nehmen den Virus aus einer verunreinigten Umgebung auf. Während Alttiere das Virus in sich tragen und ausscheiden können, ohne selbst zu erkranken, können vor allem bei Jungtieren schwere Krankheitsverläufe auftreten. Trotzdem soll man ältere Hunde noch impfen lassen, denn gerade für die Senioren ist ein lückenloser Impfschutz immens wichtig, weil ihre Abwehrkräfte oftmals geschwächt sind und sie dadurch schwerer erkranken und sich langsamer erholen als junge, kräftige Tiere.



Eine Impfung schützt vor den unangenehmen Symptomen der Staupe wie schleimiger Nasen- und Augenausfluss, Husten, Fieber, Erbrechen, Durchfall und starker Gewichtsverlust. Auch Bewegungsstörungen können auftreten, kranke Tiere torkeln oder sind bewegungsunfähig. Auch wenn eine Infektion mit dem Staupevirus nicht zwingend tödlich verläuft, schwächt sie das Tier aber möglicherweise so stark, dass es anfällig für weitere Krankheiten wird. (htv)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Vorsicht bei aufblasbaren Sommerartikeln: Worauf Käufer achten sollten

Aufblasbare Sommerartikel aus PVC sind beliebt, bergen jedoch Risiken. Verbraucher sollten beim Kauf ...

Deutsche Meisterschaft im Handwerk: Sprungbrett für Nachwuchstalente

Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk bietet Junghandwerkern eine Bühne, um ihr Können unter Beweis ...

Spatenstich bei Irmtraut für neuen Trinkwasser-Hochbehälter der Verbandsgemeindewerke Rennerod

In der Verbandsgemeinde Rennerod hat der Bau eines neuen Hochbehälters zur Sicherstellung der Trink- ...

Smartphone-Ablenkung im Straßenverkehr: ACE zieht Bilanz in Hachenburg

In Hachenburg fand ein Handy-Verkehrs-Check des Auto Club Europa (ACE) statt. Die Aktion ist Teil einer ...

Florianstag in Alpenrod: Neue Einsatzfahrzeuge und Ehrungen für Feuerwehrkräfte

Beim Florianstag der Freiwilligen Feuerwehr Alpenrod wurde nicht nur ein neues Fahrzeug übergeben, sondern ...

Transport von Windkraftanlagen führt zu nächtlichen Sperrungen auf der A3

In der Nacht vom 29. auf den 30. Juni kommt es auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Dierdorf und ...

Weitere Artikel


Freudentränen: Überraschung für Königspaar des SV Leuzbach-Bergenhausen

Seit nun schon fast drei Jahren amtieren Frank I und Königin Rosi als Königspaar des Schützenvereins ...

Overbergschüler arbeiten und spenden für Flüchtlinge

Der Krieg in der Ukraine ist überall präsent, ob in den Medien oder bei Gesprächen unter Erwachsenen. ...

ExAmen: Hardrock-Band rockt im Montabaurer Boxclub

"Creatorsound" präsentiert harte Klänge mit guter Botschaft. Ring frei für die zweite Runde: Nach einem ...

Tanja Machalet zu Besuch bei den Bürgermeistern von Westerburg, Rennerod und Bad Marienberg

Bei einem Treffen der drei Bürgermeister Markus Hof (Westerburg), Gerrit Müller (Rennerod) und Andreas ...

Corona: auch eine Woche nach den Lockerungen fallende Zahlen im Westerwaldkreis

Trotz Lockerungen gehen die Zahlen im Westerwaldkreis weiter zurück. Die Inzidenz liegt mit einem Wert ...

"Großes Reinemachen" in Wirges

In diesem Jahr, wieder im April, beteiligten sich mehr als 100 Helfer aus Wirges, den Vereinen und der ...

Werbung