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Nachricht vom 08.04.2011    

Mitarbeiter geben der Bank ein Gesicht

Die Westerwald Bank ehrte wieder einmal langjährige Beschäftigte. Wer Jahrzehnte für die Bank im Einsatz sei, so der Vorstand in einer Feierstunde, habe diese auch ein Stück weit mit geprägt. Positiv wurde zudem die stete Veränderungsbereitschaft und der Wille des Einzelnen zur Weiterbildung bewertet. "Spitzenreiter" der Jubilare war Egon Dietershagen, der seine Laufbahn bei der früheren Raiffeisenkasse in Elkhausen vor 45 Jahren begann.

Hachenburg. Das gibt es wohl nur noch ganz selten: Seit 45 Jahren arbeitet Egon Dietershagen für die Westerwald Bank und ihre Vorgängerinstitute. Seine erste Station im Berufsleben war die frühere Raiffeisenkasse in Elkhausen, die damals noch als gemischtwirtschaftliche Genossenschaft geführt wurde. Über die Jahrzehnte folgten eine Reihe von Weiterbildungen und unterschiedliche Verwendungen für die Volksbank Wissen und ihre Zweigstellen in Betzdorf und Kirchen. Mittlerweile arbeitet Dietershagen als Baufinanzierungsspezialist für die Region Wissen-Betzdorf.

Dietershagen war der dienstälteste der Mitarbeiter, die der Vorstand der Westerwald Bank im Rahmen einer Feierstunde für verdiente Mitstreiter auszeichnete. „Wer so lange engagiert für die Bank unterwegs ist, der hat natürlich eine Menge erlebt und immer auch die Bank mitgeprägt. "Und die Mitarbeiter geben unserer Bank in jedem Ort ein Gesicht“, würdigte Vorstandssprecher Wilhelm Höser die Verdienste der Jubilare auch im Namen seiner Vorstandskollegen Paul-Josef Schmitt und Markus Kurtseifer.

Gleich acht Kollegen brachten es in der Runde auf jeweils 30 Jahre in Diensten der Bank: Brunhild Gansauer startete 1981 bei der Raiffeisenbank Altenkirchen und ist heute Sachbearbeiterin in der Marktfolge in Ransbach-Baumbach. Monika Reusch, die seinerzeit bei der Volksbank Westerwald begann, arbeitet heute ebenfalls in Ransbach-Baumbach, und zwar im Zahlungsverkehr. Hannelore Schwettmann arbeitet als Serviceberaterin in der Geschäftsstelle Flammersfeld, ihre erste Station war die Raiffeisenbank Windhagen. Uwe Walkenbach, ausgebildet bei der Raiffeisenbank Altenkirchen, gilt als „Urgestein“ der Filiale in der Kreisstadt, wo er seit Jahr und Tag die Kasse führt. Ebenfalls zum Altenkirchener Team gehört Rolf Dewitz, der nach der Ausbildung bei der Raiffeisenbank Flammersfeld unter anderem auch in Oberlahr, Raubach und Dierdorf tätig war. Beate Kempf war über die Jahre in der Datenerfassung, dem Kundenservice und als Kassiererin eingesetzt und arbeitet heute im Service in den Geschäftsstellen Hachenburg und Bad Marienberg. Robert Schönberger hat in der drei Jahrzehnte währenden Tätigkeit für die Bank unter anderem als stellvertretender Geschäftsstellenleiter in Westerburg gearbeitet, war Kundenberater in Hachenburg und gehört hier mittlerweile zum Firmenkunden-Team. Dort arbeitet auch Waltraud Wagner-Drescher. Sie ist Assistentin des Firmenkunden-Teams und war zuvor zeitweise im Kreditreferat und im Vorstandssekretariat tätig.




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Das Vorstandssekretariat war auch eine Station von Roswitha Schmidt, die für 25-jährige Zugehörigkeit zum Team der Bank geehrt wurde. Heute arbeitet sie in der Abteilung Sonderkredite in Hachenburg. Wie sie begann auch Stefanie Noll 1986 ihre Karriere bei der Genossenschaftsbank. Sie arbeitet heute im Zahlungsverkehr in Ransbach-Baumbach, ebenso wie Jens Bellgardt, der derzeit im Kreditreferat in Hachenburg eingesetzt ist. Sigrid Schmenn vervollständigt das Quartett der Mitarbeiter, die 25 Jahre an Bord sind. Sie arbeitet als Kundenberaterin in der Filiale Bad Marienberg. Mit jeweils zehn Jahren im Dienst der Westerwald Bank komplettieren Jörg Gehrer, Sandra Lambrecht (beide Ransbach-Baumbach) und Susanne Koch (Hachenburg) die Runde der Jubilare. Gleichwohl gab es noch weiteren Anlass, Dank zu sagen: Edith Gnad, zuletzt in der Sachbearbeitung Passivgeschäft tätig, wurde mit den besten Wünschen von Vorstand und Kollegen in die Passivphase der Altersteilzeit verabschiedet. Wie die Jubilare der Feierstunde freute auch sie sich über Grüße des Betriebsratsvorsitzenden Wilfried Franken und von Personalleiter Karl-Peter Schneider.

„Der Blick auf die unterschiedlichen Karrierewege innerhalb der Bank macht ganz deutlich, dass wir stets nicht nur auf die Flexibilität, sondern auch auf den Willen zur Weiterbildung setzen konnten und können“, lobte Wilhelm Höser schließlich angesichts weiterer Gratulationen, die die Feierstunde vorsah: Christine Herchet hat die Prüfung zur Bilanzbuchhalterin abgelegt. Beate Fetter und Steffen Ecker sind nun Bankfachwirte, Sebastian Buchen und Thorsten Gräf galten die Glückwünsche für ihren Abschluss als Bankbetriebswirt. Christoph Schreck schließlich beendete sein nebenberufliches Studium als Master of Business Administration/Finanzmanagement.


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