Werbung

Pressemitteilung vom 16.03.2022    

Einrichtungsbezogene Impfpflicht: Caritas fürchtet keinen Personalengpass im Westerwald

Mit Eintreten der bundesweiten einrichtungsbezogenen Impfpflicht äußerten zahlreiche Einrichtungen Bedenken - der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn erwartet aber keinen Personalengpass in Gesundheits- und Pflegeberufen. Die Impfquote in den Einrichtungen des Verbandes sei bereits hoch.

Symbolfoto. (Foto: Pixabay / fernandozhiminaicela)

Westerwaldkreis. Dem Personal in Gesundheits- und Pflegeberufen kommt eine besondere Verantwortung zu, da sie intensiven und engen Kontakt zu Personengruppen mit einem hohen Risiko für einen schweren, schwersten oder tödlichen Verlauf einer Covid-19-Erkrankung haben. Um insbesondere diese Gruppen in Krankenhäusern, Alten- oder Pflegeheimen sowie den Wohneinrichtungen und Werkstattbetrieben für Menschen mit Behinderung zu schützen, gilt ab dieser Woche bundesweit die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht gegen Corona.

Während etliche Anbieter und Einrichtungen deshalb bereits ihre Bedenken geäußert haben, erwartet der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn keinen Personalengpass angesichts der nun startenden Impfpflicht. "Unsere Dienste werden nahezu uneingeschränkt fortgeführt", betonen Caritasdirektorin Stefanie Krones und Caritasdirektor Frank Keßler-Weiß. Der Grund für diese erfreuliche Nachricht hänge mit der hohen Impfquote innerhalb des Verbandes zusammen: "Unsere Mitarbeitenden haben sich in der gesamten Pandemie bislang vorbildlich verhalten. In unseren drei Caritas-Altenheimen sind sogar alle Mitarbeitenden seit dem Sommer doppelt geimpft und die allermeisten auch geboostert. Darauf sind wir stolz", erklärt Stefanie Krones. "Wir haben uns gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband und unseren Fachverbänden nicht nur für eine einrichtungsbezogene, sondern für eine allgemeine Impfpflicht stark gemacht. Wir als Caritas fühlen uns dem Ziel, die Pandemie nachhaltig zu überwinden und die vulnerablen Gruppen auch in ihrer Lebensqualität besonders zu schützen, verpflichtet", ergänzt Frank Keßler-Weiß.



Insgesamt sind beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn aktuell 1054 Menschen hauptamtlich tätig. Betroffen von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht sind alle Mitarbeitenden mit Ausnahme der Abteilungen Beratungsdienste und Verwaltung sowie in der integrativen Kita St. Franziskus und der Katharina-Kasper-Schule. Insgesamt handelt es sich dabei um 886 Mitarbeitende, die in der Pflege und Betreuung tätig sind. Davon ist nur ein sehr geringer Teil nicht geimpft, nämlich genau 11 Personen.

Die hohe Impfquote sei das Ergebnis geleisteter fachlicher Überzeugungsarbeit im Verband, "aber vor allem auch auf das Engagement und das Know-how unserer Mitarbeitenden zurückzuführen", sind sich die beiden Vorstände einig. "Eine große Rolle spielt das Commitment der Mitarbeitenden gegenüber den jeweiligen Einrichtungen und insbesondere gegenüber den Menschen, für die wir da sind. Schließlich müssen sich die Mitarbeiter auch in ihrem privaten Leben maximal einschränken, um sich selbst, aber vor allem auch die Menschen, für die sie Verantwortung tragen, nicht zu gefährden", so Krones und Keßler-Weiß. (PM)


Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Vier Jahre Hilfe für die Ukraine: Lionsclubs setzen Zeichen der Solidarität

Seit vier Jahren engagieren sich die Lionsclubs Montabaur-Hachenburg und Bad Marienberg in enger Zusammenarbeit ...

Frühlingserkundung entlang der Nisterbäche zwischen Marienstatt und Astert

Am Samstag, dem 7. März 2026, lädt eine geführte Wanderung entlang der Kleinen und Großen Nister Naturliebhaber ...

StarDog Champion in Höhr-Grenzhausen: Ein Abend voller Emotionen

Am 6. März 2026 lädt das Musikcasino Gambrinus in Höhr-Grenzhausen zu einem besonderen Konzertabend ein. ...

"Wahltour" in Westerburg will Lust auf Demokratie und auf das Wählen machen

Am 10. März 2026 wird der Marktplatz in Westerburg zum Treffpunkt für alle, die sich für die Teilnahme ...

Unfallflucht auf der K51 bei Seck: Polizei sucht Zeugen

Am Montag, dem 2. März 2026, kam es auf der K51 zwischen Seck und Hellenhahn-Schellenberg zu einem Verkehrsunfall ...

Weltfrauentag 2026: Alarmierende Zunahme von Hilfesuchenden bei SOLWODI

Am Weltfrauentag richtet SOLWODI den Blick auf Frauen, die unter Gewalt und Diskriminierung leiden. Die ...

Weitere Artikel


Über 45.000 Euro Spenden wurden an einem Tag zielgerichtet weitergeleitet

Die aktuelle humanitäre Hilfe des Vereins Wäller Helfen ist beispiellos in der Region. Mehr als 45.000 ...

PD Dr. Heuschen nun auch vom Stern ausgezeichnet

"Gute Ärzte für mich" – unter diesem Titel erscheint in diesen Tagen erstmals eine Stern-Sonderausgabe, ...

Öffentliche und nicht öffentliche Sitzung des Gemeinderates Wittgert

Am Mittwoch, 23. Februar, fand in der Haiderbachhalle in Wittgert, eine öffentliche und nicht öffentliche ...

Auftakt der Gackenbacher Orgelkonzerte mit Maurice Clerc

Der bekannte französische Organist spielt am 20. März in der Kirche St. Bartholomäus. Der bereits in ...

Astbruch im Stadtwald - Wer zahlt den entstandenen Schaden?

Der Fall des Monats: Haftet die Gemeinde, wenn ein auf einem Parkplatz im Stadtwald abgestellter Wagen ...

Lauschvisite mit iSaAc Espinoza Hidrobo im Historica-Gewölbe Montabaur

Die Konzertreihe Lauschvisite startet am Sonntag, den 27. März, in ihre fünfte Saison und bietet wie ...

Werbung