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Nachricht vom 14.03.2022    

Die besten Tipps zum Entspannen im Westerwald

Der stressige Alltag verlangt uns viel ab. Um wieder Energie aufzutanken, bieten sich für Wochenende oder Freizeit schöne und abwechslungsreiche Ausflugsziele im Westerwald an. Mit erholsamen Spaziergängen, Durchatmen in der Natur oder einem luxuriösen Wellnesserlebnis können wir unsere mentalen Speicher wieder füllen und gleichzeitig die Schönheit der Region entdecken.

Wer sich entspannen und die Seele baumeln lassen möchte, hat im Westerwald mehr Möglichkeiten als ein Nickerchen zwischen den Bäumen. Foto Quelle: pixabay.com / pexels

1. Wellness in Bad Marienberg
Wer Körper und Seele in Einklang bringen möchte, kann beim gemütlichen Badeerlebnis im MarienBad die Seele baumeln lassen. Auf stolzen 3.000 Quadratmetern erwartet Erholungssuchende eine abwechslungsreiche Wellnesslandschaft mit Aktiv- und Bewegungsbad sowie einer Saunalandschaft auf drei Ebenen. Beim Schwimmen und Planschen kann man sich auspowern, um anschließend mit einer Massage verwöhnt zu werden. Dieses „Wechselbad der Gefühle“ empfiehlt sich für einen Ausflug zu zweit oder mit der gesamten Familie.

2. Durchatmen im Heilstollen der Grube Bindweide
Möchte man sich vom Alltagsstress erholen und mal wieder richtig durchatmen, lohnt sich ein Besuch der Grube Bindweide im gleichnamigen Besucherbergwerk in Steinbach/Sieg. Der Geopunkt im Nationalen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus befindet sich im Landkreis Altenkirchen. Im sogenannten „Heilstollen“ können Erholungssuchende bei einer „Höhlentherapie“ nicht nur die Atemwege, sondern auch den Kopf freibekommen.

Die besonders gute Luft, frei von Umweltverunreinigung, kann durch die kühle Temperatur und die hohe Luftfeuchtigkeit zu einer Verbesserung der Atmung beitragen. Auch gegen Atemnot und Husten kann die Spieltherapie laut einer Studie der Universität Ulm wirken. Dementsprechend ist ein Besuch im Heilstollen nicht nur eine spannende Freizeitbeschäftigung, sondern ein wahrer Boost für Wohlgefühl und Gesundheit.

3. Ablenkung vom Alltag an der Hexeneiche in Elkenroth
Möchte man bei einem Spaziergang entspannen und gleichzeitig auf die Spur Westerwälder Sagen gehen, kommt eine Tour zur Hexeneiche im Wald von Elkenroth infrage. Wie ihr Name bereits verrät, trägt sie ein Geheimnis in sich. Auf einer Infotafel am Baum können die Besucher die mystische Geschichte lesen, laut der einst eine böse Hexe in die Eiche gebannt wurde. Bleibt man bis in die Abendstunden unter deren Blätterdach stehen, kann man noch das klägliche Jaulen und Knurren des dämonischen Geists hören.

Wer sich später vor der Erinnerung an das fürchterliche Wehklagen fürchtet und dadurch nicht in den Schlaf kommt, kann sich mit CBD als Angstlöser behelfen. Da nun auch die Legalisierung von Cannabis in den Startlöchern steht, könnten später auch CBD-Produkte mit einem höheren THC-Anteil in den Verkauf gelangen. Deren Einnahme kann sich auf den Organismus zusätzlich entspannend auswirken und Angst- und Schlafprobleme effektiv bekämpfen.

TIPP: Man sollte man es trotz einem möglichen Grusel vor dem Zetern der Hexe aus der Hexeneiche bei der THC-Konzentration in CBD-Produkten nicht übertreiben, da die Substanz die Wahrnehmung verändern kann.

4. Wellness für die Füße auf dem Barfußpfad
Kaum etwas wirkt so entspannend auf Körper und Seele wie der Aufenthalt in der Natur. Bei einem Spaziergang im Westerwald trifft man nicht zwingend auf eine vermeintlich in einem Baum gefangene Hexe. Für alle, die sich nicht gruseln wollen, sondern ein Wellnessabenteuer für den ganzen Körper suchen, empfiehlt sich der Barfußpfad im Kurpark Ehlscheid. Hier können sie ohne Schuhe oder Socken auf mehr als zehn unterschiedlichen Untergründen laufen, um die Fußsohlen zu stimulieren. Zwischen den einzelnen Naturbodenzonen ist jeweils eine Grasfläche angelegt, um die Reize an den Sohlen wieder zu neutralisieren.

5. Wandern auf dem Druidenwanderweg
Der rund 15 Kilometer lange Druidenwanderweg führt von Kirchen über den Ottoturm zum berühmten Druidenstein und wieder zurück. Bei einem Tagesausflug kann man den Alltagsstress hinter sich lassen und die sehenswerte Natur des Westerwalds genießen. Erreicht man den Druidenstein, begeistert bei einer Wanderpause nicht nur die spektakuläre Aussicht. Den Stein, der ein beliebter Hintergrund für Erinnerungsfotos ist, scheint eine besonders mystische Atmosphäre zu umgeben. Bereits vor vielen Jahrhunderten suchten ihn die Menschen auf, um die Sonne anzubeten.

6. Schmökern im Landschaftsmuseum Westerwald
Entspannen bedeutet nicht zwingend, dass man auf der faulen Haut liegt. Wer die Hektik des Alltags für eine Weile vergessen, sich aber dennoch weiterbilden möchte, kann dem Museum bei Hachenburg einen Besuch abstatten. Auf dem Gelände bestaunt man acht Gebäudetypen, die im Westerwald des 17. Bis 19. Jahrhunderts typisch waren. Unter ihnen befinden sich eine Ölmühle und eine Schule. Das Freilichtmuseum veranschaulicht die täglichen Arbeiten aus früheren Zeiten. Auch Tiere gibt es zu bewundern, sodass sich der Ausflug auch für den Nachwuchs lohnt.

TIPP: Nachdem man sich im Landschaftsmuseum umgeschaut hat, kann man weiter nach Hachenburg reisen, um den schönen Burggarten zu bestaunen oder über den Alten Markt zu schlendern.

7. Den Alltag vergessen in der wildromantischen Holzbachschlucht
Bei einem Ausflug wünschen sich viele Menschen auch ein wenig Nervenkitzel. Wer es abwechslungsreich mag, kann durch die Holzbachschlucht im Naturschutzgebiet bei Seck und Gemünden wandern. Unter den weiten Ästen und dem Blätterdach majestätischer Ulmen, Eschen und Ahornbäume schnuppert man die gute Waldluft und bekommt dadurch den Kopf frei. Der Rundkurs führt rund drei Kilometer durch die urwüchsige Natur, in die der Mensch kaum eingreift. Anschließend gelangt man an einen Waldlehrpfad, der in der Region zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehört.

TIPP: Reicht die Wanderung durch die Holzbachschlucht nicht aus, um sich auszupowern, gibt es rund um Seck und Gemünden zahlreiche gemütliche bis anspruchsvolle Wanderrouten. Eine davon ist der bekannte WesterwaldSteig. (prm)

Agentur Autor:
Jannik Gabel



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