Werbung

Nachricht vom 09.03.2022    

Muskelschonender Gelenkersatz bei Hüftschmerzen

Auf der Seite liegen oder Treppensteigen wird schmerzhaft, besonders nach Ruhe oder am Morgen plagen stechende Anlaufschmerzen an der Hüfte oder Leistenschmerzen und an Sport ist erst gar nicht zu denken - das kennen viele Menschen, die unter Hüftschmerzen leiden.

Doctores Andreas Franke und Anton Suriyakumar. Foto: KHDS

Dierdorf/Selters. Doktor Andreas Franke, Chefarzt der Unfall- und Orthopädischen Chirurgie im Evangelischen Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS) erklärt: „Hierbei kann es sich um die sogenannte Coxarthrose handeln, also die Abnutzung des Knorpelgewebes zwischen dem Hüftkopf und der Hüftgelenkpfanne des Beckenknochens. Bei starker Coxarthrose ist ein Hüftgelenkersatz häufig die einzig verbleibende Therapieoption. Für das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks gibt es verschiedene Zugangswege. Die Orthopädische Chirurgie im KHDS praktiziert diesen Eingriff auch und bevorzugt die minimalinvasive AMIS-Technik „Anterior Minimally Invasive Surgery“. Der ärztliche Direktor Dr. Reinhold Ostwald erklärt: „Schon immer war es Ziel der operativen Behandlung, eine rasche Genesung mit geringen Beschwerden nach der Operation einzuleiten. Der Einsatz minimalinvasiver Verfahren hat aufgrund der vielen Vorteile für die Patienten auch in unserem Haus einen festen Platz im therapeutischen Spektrum und wird stetig weiter ausgebaut.“

AMIS-Verfahren weniger traumatisch
„Da bei der AMIS-Hüftoperation zwischen zwei Muskeln mit großem Sicherheitsabstand zu Blutgefäßen und Nerven zum Hüftgelenk eingegangen wird, müssen keine Muskeln eingeschnitten oder durchtrennt werden, wie es bei allen anderen Operationsmethoden der Fall wäre“, erläutert der KHDS-Chefarzt Franke. „Die AMIS-Methode ist im Vergleich zu herkömmlichen Operationstechniken weniger traumatisch. Die Vorteile für Patienten sind vielfältig“, ergänzt Anton Suriyakumar, Oberarzt der Orthopädischen Chirurgie am KHDS. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie weiter: „Da keine Muskeln durchtrennt werden, ergeben sich postoperativ weniger Schmerzen und weniger Schwellungsneigung, häufig kann der Aufenthalt im Krankenhaus deutlich verkürzt werden und auch die Rehabilitation verläuft deutlich schneller.“ Die beiden Mediziner wissen, dass im Verlauf der Coxarthrose konservative Behandlungsmethoden nicht mehr ausreichend sein können und stehen zur Beratung chirurgischer Alternativen - speziell für die minimalinvasive AMIS-Technik - sowie für individuelle Fragen gerne zur Verfügung. Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 0 26 89 / 27 – 217 oder per Mail unter sekretariat.chirurgie@khds.de möglich. (PM)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

.: Neu bei Instagram :. => @kuriere_news

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Musikalischer Adventsabend in Ransbach-Baumbach

Am 3. Advent findet in Ransbach-Baumbach ein besonderes Chor- und Orchesterkonzert statt. Besucherinnen ...

Weihnachtsfreude mit sozialem Zweck: Wäller Helfen startet Gewinnspiel 2025

ANZEIGE | Mit Beginn der Adventszeit setzt Wäller Helfen e. V. ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und ...

Diebstahl und Vandalismus auf Friedhof in Hübingen

Auf dem Friedhof in Hübingen ereigneten sich Ende November 2025 mehrere Diebstähle und Sachbeschädigungen. ...

Genussvoller Advent auf Hof Scheffen in Hattert bei Hachenburg

Der Hof Scheffen ist kein Geheimtipp mehr, das bewiesen hunderte geparkter Autos auf der Zufahrt zu dem ...

Dieselpanne in Lahnstein: Mehrere Autos bleiben liegen

In der Nähe von Lahnstein kam es zu einer ungewöhnlichen Häufung von Autopannen. Die Ursache scheint ...

U17-Team der IGS Hamm auf Erfolgskurs

Die Schulmannschaft der IGS Hamm zeigt auch in diesem Schuljahr ihr Können. Nach einem erfolgreichen ...

Weitere Artikel


Fit für den Arbeitsmarkt der Zukunft

Die Arbeitsagentur Montabaur lädt während der Qualifizierungs-Aktionswoche zu virtuellen Workshops ein. ...

FC Lokomotive Montabaur will mit Hilfsaktion ein Zeichen setzen

"Mit unserer Aktion wollen wir ein klares Zeichen setzen – für die Gemeinschaft und gegen den Krieg", ...

Die MANNschaft e. V.: Die Rennen gehen wieder los

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Absagen oder Alternativveranstaltungen wie virtuellen Läufen freuten ...

Neuer Seniorensport in Hachenburg: Wer rastet, der rostet

Der Verein "In Würde alt werden e. V." hat gemeinsam mit dem TuS Hachenburg gleich zwei neue Seniorensportgruppen ...

Montabaur: Schulgebäude durch Feuer beschädigt - Zeugen gesucht

Die Polizei Montabaur sucht nach Zeugen in einem Fall von Vandalismus an einem Schulgebäude. Mit Feuer ...

Projekt "INTASAQUA": Gewässerunterhaltungsmaßnahmen an der Nister stehen an

Die Untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung Altenkirchen weist darauf hin, dass in Kürze im Rahmen des ...

Werbung