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Pressemitteilung vom 07.03.2022    

Weltgebetstag aus England, Wales und Nordirland in der Kirburger Kirche

Als gegen Ende des Gottesdienstes das Friedenslied "Belfast Child" von der Band Simple Minds erklang, mit einer anschließenden Schweigeminute für den Frieden in der Ukraine, war jeder Gottesdienstbesucherin bewusst, wie nah das Thema des diesjährigen Weltgebetstages an den Geschehnissen des Krieges in der Ukraine ist.

Die Frauen des Weltgebetstagskomitees aus England, Wales und Nordirland riefen zu Hoffnung auf. (Foto: Rüdiger Stein)

Kirburg. Die Frauen aus England, Wales und Nordirland stellten zu ihrem diesjährigen Motto "Zukunftsplan: Hoffnung" folgende Fragen am Beginn ihres Begleitheftes: "Was wird aus uns werden? Wie wird es weitergehen - im alltäglichen Leben, aber auch mit unserer Welt im Ganzen?"

Eine ökumenische Vorbereitungsgruppe aus evangelischen und katholischen Christinnen der beiden Kirchengemeinden hatte sowohl die aktuelle Situation des Krieges als auch die Lebenssituation vor allem der Frauen von der britischen Insel in den Gottesdienst mit eingebaut. Trotz der Unsicherheit und Angst durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine luden die Frauen ein, den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Denn der Bibeltext aus Jeremia 29,14 des diesjährigen Weltgebetstags ist deutlich in seiner Aussage, weil Gott darin spricht: "Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden..."



Diese hoffnungsvolle Lebenseinstellung spiegelte sich nicht nur in den Texten und Lebensgeschichten der Frauen wider, sondern zeigte sich auch in dem farbenfroh geschmückten Altar mit bunten Tüchern sowie in dem Teeservice und der mitgebrachten Orangenmarmelade.

Das Weltgebetstagskomitee aus England, Wales und Nordirland legte in diesem Jahr auch einen besonderen Wert darauf, von Gott als Vater und Mutter zu sprechen, "um einen kleinen Schritt in Richtung eines umfassenden Verständnisses von Gott jenseits des Geschlechts zu tun." Denn Gott sei weder Mann noch Frau und in der Bibel seien Eigenschaften Gottes zu finden, die sowohl als besonders mütterlich als auch väterlich gelten. Zum Abschluss sangen die Gottesdienstbesucherinnen noch das Segenslied "Möge die Straße uns zusammenführen". (PM)


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