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Nachricht vom 06.03.2022    

Buchtipp: „Leichtigkeit meines Lebensgefühls“ von Tina Hüsch

Von Helmi Tischler-Venter

Die Westerwälder Wundertütenpoetin stellt in dem lila Bändchen die Möglichkeiten von Poesie und guter Laune vor. Es gilt, die Balance zwischen Leichtigkeit und Ernst im Leben zu finden. Einblick, Einsicht und Erkenntnis sind die Schritte dahin.

Buchtitel

Dierdorf/Bad Marienberg. Hüschs Credo lautet: „Unsere Lebensreise kann so herrlich sein, wenn wir das Schöne erkennen und die Leichtigkeit beim Namen nennen.“ Doch oft sind wir von unseren Alltagsproblemen so umnebelt, dass wir gar nicht sehen, dass wir den falschen Zielen und Idealen hinterherjagen. Erst im Rückblick können wir die Sinnhaftigkeit unseres kurvigen Lebenswegs erkennen.

Resilienz heißt die in jedem schlummernde Fähigkeit, psychische Widerstandskraft zu besitzen, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen. Diese wundervolle Kraft muss entdeckt werden, damit wir uns wie Wasser dem Fluss des Lebens hingeben und alle Hindernisse umfließen. Leichtigkeit zulassen und zur Lebenseinstellung machen: „Mach Dir klar, dass du nicht länger den Gegenwind aushalten musst, sondern dass Du ruhig Rückenwind genießen kannst.“ Das Vorwort endet mit dem Appell: „Lass mit Freude von nun an die Leichtigkeit in Dir brennen, dann wirst du all das Schöne im Leben erkennen. Du musst Dich nur von zu großer Ernsthaftigkeit trennen.“

Im ersten Streich geht es um den Einblick in das eigene Leben und das Identifizieren von unnötigen Belastungen und Menschen, die diese verursachen:
Meine Leichtigkeit
Für die Leichtigkeit meines Herzens
sind so viele Menschen zu schwer.
Für diese Erkenntnis habe ich lange gebraucht,
hab darüber nachgedacht,
bis es hat Klack gemacht.
Jetzt liebe ich meine Leichtigkeit,
hat sie mich doch von der menschlichen Trübsal befreit.
Nun kann ich fliegen zu den Sternen,
mein Herz an der Sonne wärmen
und zum guten Schluss,
geb ich dem Mann im Mond ´nen Kuss!“




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57632 Flammersfeld


Manchmal muss man sich von negativem Ballst trennen, um wieder Freude zu empfinden. Das ist auch der Inhalt des Gedichts „Loslassen“. Im zweiten Streich, der Einsicht, ist es wichtig, Freude zuzulassen:
Kunst des Freuens
Sich wirklich freuen können, das ist Kunst,
und Freude schenken eine Gunst,
die nur noch wenige verstehn.
Drum lasst uns wieder in die Augen sehen,
an ein besseres Morgen glauben
und der Angst den Schrecken rauben.
So wird die Freude nicht mehr fliehen
und die Leichtigkeit einziehen.
Deshalb glaube an ein neues Morgen
Ohne Sorgen mit der Gunst der Freudenkunst.“

Im dritten Streich geht es darum, die offenen Türen, die man gefunden hat, auch zu nutzen:
Feuerglut
Das Leben ist wie Feuer,
es brennt und es wärmt.
Hast du das erkannt,
ist die Gefahr erst mal gebannt.
Doch um dich zu wärmen,
musst du es am Brennen halten,
nur so kannst du ein Abenteuer daraus gestalten.“

Die Gedichte im vierten Streich motivieren, sich zu trauen und zuzutrauen:
Gefühl
Ein Gefühl wie Sommer auf der Haut,
mit dem man sich wirklich alles traut
und die Angst nichts mehr versaut,
man endlich auf die Hoffnung des Herzens baut.
Dieses Gefühl nennt sich Leben,
lass uns nicht nur drüber reden,
sondern anfangen zu sein,
dann läuft das Leben von allein.“

Das Büchlein ist erschienen bei Books on Demand, ISBN 9783755712251.

Wer den Mensch gewordenen Sonnenschein live erleben möchte, hat dazu am 17. März im Stöffel-Park Enspel Gelegenheit. Tina Hüsch wird dort in einer Benefizveranstaltung eine Poesiereise zur eigenen Seele lesen. www.wundertuetenpoet.de. (htv)


Mehr dazu:   Buchtipps  
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