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Pressemitteilung vom 25.02.2022    

Nisterquelle Willingen wird Hingucker

Die Neugestaltung der Nisterquelle in Willingen ist in vollem Gange. Viele Dinge wurden bereits umgesetzt und vieles steht noch bevor. Das neu angelegte Bachbett soll mit kommenden Infotafeln zum Verweilen und Informieren einladen und auch Schatten spenden Bäumen sollen in der nächsten Zeit gepflanzt werden.

Ortstermin bei winterlichem Wetter: Technischer Werkleiter Stephan Reeh, Ortsbürgermeister Klaus Wehr und Bürgermeister Gerrit Müller (v.l.n.r.) (Foto: Kerstin Guckert)

Willingen. Man kann es bei den momentanen Witterungsverhältnissen nur erahnen, aber das Projekt “Neugestaltung der Nisterquelle“ ist bereits weit vorangeschritten. Hiervon konnten sich bei einem Ortstermin der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod, Gerrit Müller, Willingens Ortsbürgermeister Klaus Wehr und Stephan Reeh, der technische Werkleiter der Verbandsgemeindewerke, überzeugen.

Durch die neue Quellfassung, die in dem oberhalb liegenden Gelände vertieft und erweitert wurde, wird eine zusätzliche Speisung der “Großen Nister“ erreicht. Der weitere Verlauf des Gewässers wurde auf einer Länge von circa 250 Metern renaturiert. Hierbei wurden Betonsohlschalen und Rohrdurchlässe entfernt und somit ein mäanderndes Bachbett angelegt, was bereits zu einer erheblichen Aufwertung des gesamten Bereiches geführt hat.

Die weiteren Schritte sind, sobald es die Witterung zulässt, die Pflanzung von Bäumen und die Gestaltung des Platzes mit Sitzmöglichkeiten und Infotafeln, die Besucher zum Verweilen einladen und über die Bedeutung der Nister informieren.




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Die gesamten Investitionskosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Davon wurden 230.000 Euro durch das Land Rheinland-Pfalz als förderfähig anerkannt und mit 90 Prozent (207.000 Euro) bezuschusst. Des Weiteren gewährt die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz im Rahmen der Kofinanzierung “Aktion Blau Plus“ einen Zuschuss in Höhe von 9.400 Euro.

“Man muss wissen, dass alle Maßnahmen an der Nister der besonderen Beobachtung durch die Fachbehörden unterliegen, da die Nister ein Schwerpunktgewässer des Landes Rheinland-Pfalz ist und unter anderem die letzten natürlichen Vorkommen der Flussperlmuschel rechtsrheinisch beherbergt“, informiert Bürgermeister Müller. Zukünftig soll es noch in weiteren Bereichen der Nister Verbesserungen an der Gewässerstruktur geben. Bereits in diesem Jahr wird gemeinsam mit der Kreisverwaltung und der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) unter anderem ein Rückbau von Wehren in Emmerichenhain begonnen. (PM)


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