Werbung

Pressemitteilung vom 24.02.2022    

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet zum Russland-Ukraine-Krieg

Die ganze Welt blickt auf die Ukraine, so auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet. Auch bei dieser Stellungnahme haben wir beschlossen, die Pressemeldung im Wortlaut zu veröffentlichen, damit die Erklärung von Tanja Machalet nicht verändert wird.

Dr. Tanja Machalet. (Foto: SPD)

Wirges. Zum Russland-Ukraine-Krieg erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet:

Am heutigen Tag fällt es mir nicht leicht, die passenden und der Entwicklung gerecht werdenden Worte im Angesicht der Rückkehr des Krieges nach Europa zu finden, ohne nur Allgemeinplätze zu besetzen. Umso dankbarer bin ich, dass Bundeskanzler Olaf Scholz eine sehr klare Einordnung des russischen Angriffs auf die Ukraine vorgenommen hat, die ich absolut teile: “Dieser 24. Februar ist ein furchtbarer Tag für die Ukraine und ein düsterer Tag für Europa.“ … “Für all das gibt es keine Rechtfertigung. Das ist Putins Krieg.“

Wir müssen jetzt sehr besonnen, aber auch entschlossen und effektiv auf diesen Angriff auf Europa und letztlich die globale Friedensordnung handeln und ich vertraue darauf, dass jetzt alle Verantwortlichen weltweit klug und besonnen auf Russlands Invasion in der Ukraine reagieren werden. Lassen wir uns auch nicht zu rhetorischer Eskalation im Großen und Kleinen hinreißen. Ja, das fällt schwer, weil einen die Lage emotional nicht kaltlassen kann. Und wenn in unserem Umfeld Meinungen und Diskussionen hochkochen, dann lasst uns bitte alle, jeder mit seinen Möglichkeiten, deeskalierend und vermittelnd eingreifen. Ich weiß, dass das nicht immer einfach ist. Aber der Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen betreffen uns alle. Passen wir gut aufeinander auf und bleiben wir beieinander!



Wir beraten heute Nachmittag in einer Sondersitzung der SPD-Fraktion über die Lage. Die Meinung unseres SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich, aus dem Mund eines erklärten Verfechters von Diplomatie und Deeskalation, teile ich: “Es handelt sich hier um einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Der russische Präsident ist ein Kriegsverbrecher.“ Von diesem Punkt aus müssen wir trotzdem Schritte zurück zum Frieden gehen. Lasst uns uns nicht durch Angst und Misstrauen lähmen und spalten. Wir dürfen unsere Bemühungen für eine Entspannung der Lage und hin zu einem sofortigen Schweigen der Waffen nicht aufgeben. Und auch wenn das bekannte Friedenszitat von Willy Brandt schon oft bemüht wurde und mitunter abgenutzt wirkt, es war 1981 richtig und ist es erst recht auch heute: „Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts.“ (PM)


Mehr dazu:   SPD  
Lokales: Wirges & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Politik


Grünen-Politiker besuchen Rennerod: Nachhaltige Energie und Bio-Landwirtschaft im Fokus

Vertreter des Grünen Kreisverbandes Altenkirchen haben sich in Rennerod über zukunftsweisende Projekte ...

Neues Führungsteam bei der FWG-Fraktion in Bendorf

Die FWG-Fraktion im Bendorfer Stadtrat hat eine neue Leitung gewählt. Jörg Freisberg und Ulrich Hoppen ...

Bildungsdialog in Selters: Minister Sven Teuber im offenen Austausch

Beim Bildungsdialog in Selters stellte sich der rheinland-pfälzische Bildungsminister Sven Teuber den ...

Fortschritt statt Formulare: Politikgespräch zur Landtagswahl in Altenkirchen

Am Dienstag, 20. Januar, fand von 14 bis 17 Uhr bei der Firma WERIT in Altenkirchen ein Politikgespräch ...

CDU bleibt in Rheinland-Pfalz vorne - SPD holt auf

In Rheinland-Pfalz zeichnet sich zwei Monate vor der Landtagswahl ein spannender Wahlkampf ab. Die CDU ...

10,7 Millionen Euro für den Westerwald: Zukunftsprojekte starten

Die Verbandsgemeinden Bad Marienberg, Hachenburg und Westerburg erhalten eine Finanzspritze aus dem Regionalen ...

Weitere Artikel


Jubiläumsjahr bei Plan Optik AG in Elsoff: Glückwünsche durch Bürgermeister Gerrit Müller

Im letzten Jahr konnte die Firma Plan Optik AG in Elsoff auf ihr 50-jähriges Bestehen blicken. Pandemiebedingt ...

"Grenzen setzen ist nicht schwer": Elternkurs in Höhr-Grenzhausen

"Grenzen setzen ist nicht schwer - sie einzuhalten umso mehr." Das ist das Motto des Kurses, mit dem ...

Schlager-Pop: Der Sunny-Boy aus dem Westerwald startet durch

Mit dieser Musik wird das Jahr 2022 ein bisschen heller und freundlicher. Philipp Bender, der Durchstarter ...

Montabaur: Kirchen laden zu Friedensgebeten für Menschen in der Ukraine ein

Die Kirchen in Montabaur rufen zu einem Ökumenischen Friedensgebet auf. Jeden Mittwoch sind Menschen ...

Stöffelpark: Eine Hochzeitsmesse der besonderen Art

Die Gäste tauchen in eine Hochzeit ein, erleben die Hochzeitsprofis bei der Arbeit, lernen sie persönlich ...

Trinkwasserhochbehälter in Elsoff-Mittelhofen modernisiert

Nachdem der Trinkwasserhochbehälter Elsoff-Mittelhofen bereits im Jahr 1973 in Betrieb gegangen ist, ...

Werbung