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Pressemitteilung vom 23.02.2022    

Betrug an der Haustür: evm warnt vor falschen Behauptungen

Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) erhält seit Kurzem vermehrt Beschwerden über Personen, die sich an der Haustür als Mitarbeitende des Unternehmens ausgeben, um Zugang zum Zähler oder zu Unterlagen zu bekommen. Datenmissbrauch ist hierbei das Ziel der Betrüger.

Symbolfoto. (Foto: Pixabay / Peggy_Marco)

Koblenz. Aufgefallen sind die Betrugsversuche beispielsweise in Waldesch und Bad Neuenahr-Ahrweiler, allerdings werden sich die Betrüger wie meistens bei solchen Maschen durch die Region bewegen. “Die Personen behaupten zum Beispiel, die evm stelle auf Ökostrom um und sie müssten alle alten Rechnungen sehen, um einen guten neuen Tarif auswählen zu können“, so evm-Pressesprecher Marcelo Peerenboom. “Das ist eine dreiste Lüge. Zum einen versorgen wir Privathaushalte seit 2014 ausschließlich mit Ökostrom, zum anderen schicken wir niemanden herum, um alte Rechnungen zu kontrollieren.“ Die Daten, die die Betrüger sammeln, versetzen sie in die Lage, einen sogenannten Lieferantenwechsel anzustoßen.

Auch ein anderer Vorwand wird häufig genutzt. Dabei wird behauptet, im Auftrag der evm unterwegs zu sein, um die Zählernummer zu überprüfen. “Auch das stimmt nicht. Zwar überprüfen Kollegen die Netzanschlüsse, die nach der Flut wieder in Betrieb genommen wurden, aber ihnen geht es nicht um die Zählernummer“, so Peerenboom.



Die evm bittet alle Menschen in der Region, vorsichtig zu sein und immer zu überprüfen, ob die Person, die vor ihnen steht, wirklich von der evm kommt. Das geht über den Dienstausweis, den alle Mitarbeiter des Unternehmens mit sich führen. Oder indem die Identität beim evm-Kundenservice unter 0261 402-11111 verifiziert wird. “In jedem Fall sollten Betroffene nicht einfach sensible Daten, wie die Zählernummer, Namen oder Bankverbindung herausgeben, ohne dass sie sich sicher sind, wer dort vor ihnen steht. Das gilt übrigens auch am Telefon“, erklärt der Pressesprecher. Vor Betrugsversuchen am Telefon hatte die evm bereits in den vergangenen Tagen gewarnt. (PM)


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