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Pressemitteilung vom 25.01.2022    

Evangelische und katholische Kirche Westerburg rufen zu Mahnwache auf

Seit Wochen treffen sich Impfgegner und Gegner der staatlichen Coronamaßnahmen zu sogenannten Montagsspaziergängen - mittlerweile auch in Westerburg. Die Kirchengemeinden haben deshalb beschlossen, ein eigenes Zeichen zu setzen und zu einer Mahnwache für Respekt und Solidarität einzuladen.

Kirchengemeinden rufen zur Mahnwache in Westerburg auf. (Foto: Evangelisches Dekanat Westerburg)

Westerburg. Bei den “Spaziergängen“ protestieren die Teilnehmer gegen angeblich unverhältnismäßige Maßnahmen zur Einschränkung der Coronapandemie. Trotz des harmlos anmutenden Namens handelt sich tatsächlich um unangemeldete und damit illegale Demonstrationen. Neben besorgten Bürgern marschieren bei den Spaziergängen aber auch Verschwörungstheoretiker, Querdenker und vor allem auch Rechtsextreme und Neonazis mit.

Die Evangelische und die Katholische Kirchengemeinde der Stadt Westerburg finden: wenn Impfgegner mit Davidsternen Parallelen zwischen NS-Terror und Anti-Corona-Politik ziehen und durch ihre aggressive Rhetorik versuchen, die Gesellschaft zu spalten und Hass zu sähen, ist es an der Zeit für die Kirchen, “klare Kante“ zu zeigen. Die Kirchengemeinden haben deshalb beschlossen, ein eigenes Zeichen zu setzen und zu einer Mahnwache einzuladen. Die Mahnwache beginnt am Montag, dem 31. Januar, um 18 Uhr auf dem Marktplatz in Westerburg.




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Zu Beginn der 15-minütigen Veranstaltung werden die Glocken der Westerburger Kirchen läuten und die Menschen in Westerburg zur Besinnung und zur Stille aufrufen. In der Mahnwache soll auch der Menschen aus der Verbandsgemeinde Westerburg gedacht werden, die durch eine Coronainfektion gestorben sind.

Wer möchte, kann auch selbst ein Licht mitbringen und damit ein Zeichen setzen, dass nur durch Respekt, Gemeinschaft und Solidarität die Finsternis der Coronazeit durchbrochen werden kann.

Die Veranstalter bitten alle Teilnehmer, Masken zu tragen, die Mindestabstände einzuhalten und die derzeit geltenden Coronaregeln zu beachten. (PM)


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