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Pressemitteilung vom 20.01.2022    

Die Linken rufen zur Mahnwache auf

Mitglieder des Kreisverbands der Linken im Westerwald rufen zu einer Mahnwache als Zeichen gegen die Montagsspaziergänge auf. Es sei wichtig, den Opfern der Pandemie ein Gesicht zu geben, nicht abzustumpfen und ein deutliches Zeichen zu setzen, gerne auch parteiübergreifend.

Mahnwache in Montabaur am 17. Januar. (Foto: die Linke)

Montabaur. Mehr als 500 Coronatote täglich in Deutschland, mehr als 30.000 Todesfälle seit Ausbruch der Pandemie. 195 Todesfälle davon im Westerwaldkreis. Die täglichen Zahlen von immer mehr Toten dürften nicht zu Abstumpfung führen. Deshalb sei es wichtig, den Opfern ein Gesicht zu geben. 



Zur Mahnwache aufgerufen haben Tine Fuchs und Natalie Brosch, Mitglieder der Linken im Kreisverband Westerwald. Beide betonen, dass ein parteiübergreifendes Treffen ausdrücklich erwünscht sei. Man wolle sich jeweils montags zusammenfinden, um ein deutliches Zeichen gegen Corona zu setzen. “Es kann nicht sein, dass sogenannten ,Spaziergänger´ frei umherlaufen und das ganze Geschehen unwidersprochen bleibt. Denn das ist ein Schlag ins Gesicht derer, die sich für die Bekämpfung der Pandemie einsetzen“. 



Auch Gegner der Coronamaßnahmen waren wieder in der Stadt unterwegs, allerdings deutlich weniger als zuletzt. (PM)


Mehr dazu:   Die Linke  
Lokales: Montabaur & Umgebung
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