Werbung

Nachricht vom 09.01.2022    

Nicole nörgelt - über Brandsätze und DNA-Schäden

Von Nicole

GLOSSE | Und jetzt sind wir also bei den brennenden Rathäusern und Gesundheitsämtern angekommen. "Das beste Mittel gegen die Pandemie ist die Impfung", sagt die Regierung. Klar, dann ist das beste Mittel gegen die Impfung natürlich ein Brandsatz. Geht’s noch? Schämt man sich eigentlich irgendwann für gar nichts mehr?

(Symbolfoto)

Schütteln die freien Bürger, die so unschuldig jeden Montag losspazieren, grade mit dem Kopf? Ja, ich habe es verstanden, nicht alles in einen Topf werfen und so. Und nicht jeder „Spaziergänger“ ist ein Nazi oder ein radikaler Brandstifter. Aber wer immer noch nicht begriffen hat, dass genau diese Spezialisten die „Bewegung“ – sorry, schlechtes Wortspiel – anheizen und für ihre Zwecke instrumentalisieren, sollte sich wirklich mal fragen, ob es nur die Maske ist, die die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn abgeschnitten hat.

Das sickert wahrscheinlich nur durch, wenn es spürbar wird. Wie wäre es mit Bezahlschranken für die „Spaziergangsrouten“? Ziehen Sie Ihre Kreditkarte durch den Schlitz, 200 Euro pro Person für einen lauschigen Montagabend in netter Gesellschaft, viel Spaß, Security ist vor Ort, aber die bezahlt diesmal ausnahmsweise nicht der Steuerzahler! Die übrigen Erlöse des Abends kommen der Sanierung von Rathauseingängen und Gesundheitsämtern sowie der Impfstoff-Forschung zugute.

Letzteres wäre doch nur gut für die „Verweigerer“, die sich vor jeder Fernreise ohne mit der Wimper zu zucken zehn Spritzen geben lassen, während sie bei jedem Kinkerlitzchen Schmerztabletten wie Smarties schlucken und sich Fertiggerichte mit einer Zusatzstoffe-Liste lang wie eine Steuererklärung reinpfeifen. Wahrscheinlich sind es eh nur die teuflischen Corona-Vakzine, die die DNA verändern. Wobei ich mir bei manchen Zeitgenossen nicht sicher bin, ob das nicht zu deren Vorteil wäre. Vielleicht wächst ihnen ja dann ein zusätzlicher, permanent durchgestreckter Mittelfinger, den man freundlich jeglichen Behördenvertretern oder Ordnungshütern entgegenstrecken kann, ganz unschuldig und kein bisschen scheinheilig natürlich, was denn sonst?



Bis dahin tummelt man sich lieber in den Sozialen Netzwerken und postet mehr oder weniger intelligente Memes, Hauptsache, sie kommen aus einer für relevant befundenen Quelle. Mein Lieblingspost der Woche, den eine Impfgegnerin mit einem hämisch grinsenden Emoji versehen geteilt hat: „Ich habe zwar keinen Sex, mache aber einen Schwangerschaftstest, damit ich die schütze, die Kondome benutzen.“ Jap. Glaub ich sofort. Zumindest den „Keinen Sex“-Part. Und dass Vertreter dieser Kategorie glauben, Schwangerschaft sei ansteckend. Besondere Verhütung können die sich allerdings sparen. Dazu reicht bei denen schon der Charakter.

In diesem Sinne, bleiben Sie gesund.
Ihre Nicole


Mehr dazu:   Nicole nörgelt  
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Unfallflucht in Hachenburg: Roter Opel Grandland beschädigt

In der Salzgasse in Hachenburg kam es zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein roter Opel Grandland wurde im ...

ZDF überträgt Generationen-Gottesdienst aus Gemünden live

Am 8. Februar wird ein besonderer Gottesdienst aus der Stiftskirche in Gemünden im Westerwaldkreis live ...

Pannen-Lkw auf der A3 verursacht Stau im Berufsverkehr

Am Morgen des 22. Januar kam es auf der A3 in Richtung Frankfurt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. ...

Pflege in Rheinland-Pfalz: Eigenanteil für Heimbewohner steigt weiter

Bewohner von Pflegeheimen in Rheinland-Pfalz müssen zunehmend tiefer in die Tasche greifen. Eine aktuelle ...

Beinaheunfall bei Rennerod: Alkoholisierter Fahrer landet im Straßengraben

Am Abend des 21. Januar kam es in der Nähe von Rennerod zu einem gefährlichen Beinaheunfall. Ein 77-jähriger ...

Bendorf 2026: Ein Jahr voller Erlebnisse

Die Stadt Bendorf am Rhein lädt im Jahr 2026 zu einer Vielzahl von Veranstaltungen ein, die für jeden ...

Weitere Artikel


Musikalischer Abendgottesdienst in Ransbach-Baumbach

Mit dem Bläser-Ensemble Frechblech wurde in Ransbach-Baumbach ein moderner Gottesdienst der besonderen ...

NABU: Online-Lernplattform für die ehrenamtliche Mitarbeit im Naturschutz

Eine Online-Lernplattform des NABU bietet Basiswissen für alle, die sich im Naturschutz engagieren möchten. ...

Kleiner Rockets-Kader verdient sich Respekt in Hannover

Die Eissport-Gemeinschaft Diez-Limburg (EGDL) war am Sonntagabend beim amtierenden Oberliga-Nord-Meister ...

Auf glatter Straße rutscht ein Transporter bei Atzelgift in den Graben

Nasse Straßen, Temperaturen um den Gefrierpunkt und Gefälle im Winter sind eine Kombination für Glättegefahr. ...

Fahranfänger rutscht bei Schnee und Eis nahe Bölsberg und kippt im Graben um

In Bad Marienberg und Bölsberg führte der Winter am Samstag zu Beeinträchtigungen. Bei Bölsberg kam es ...

Kinderbuchtipp: „Die Chroniken der drei kleinen Helden“ von Rafael Bienia

„Höre die Geschichte von drei mutigen Freunden, die vor langer, langer Zeit in einem fernen, fernen Land ...

Werbung