Werbung

Nachricht vom 23.12.2021    

Stromio kündigt 4.500 Kunden in der Region kurz vor Weihnachten die Stromversorgung

Die evm springt als Grundversorger ein und übernimmt die Ersatzversorgung, damit zu Weihnachten niemand im Dunkeln sitzen muss. Problem dabei: Die Grundversorgung konnte natürlich nicht eingeplant werden, wodurch höhere Einkaufspreise auf dem immer teurer werdenden Markt auf die Verbraucherpreise umgelegt werden kann.

Symbolfoto

Region. Kurz vor Weihnachten erhalten Kunden der Stromio GmbH schlechte Nachrichten: Der Energiediscounter hat die Stromlieferung mit Ablauf des 21. Dezember eingestellt. Im Netzgebiet der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) sind das rund 4.500 Kunden.

„Die Betroffenen müssen sich keine Sorgen machen, über die Feiertage im Dunkeln zu sitzen. Wir übernehmen und versorgen sie zuverlässig mit Strom“, erklärt evm-Unternehmenssprecher Christian Schröder, „Wir raten allen Betroffenen dringend, die Zeit der Ersatzversorgung so kurz wie nötig zu halten. Wir bieten an, einen regulären Stromliefervertrag mit uns abzuschließen, der dann auch rückwirkend zum Start der Ersatzversorgung beginnen kann. Hierzu erhalten die betroffenen Kunden bald ein entsprechendes Schreiben inklusive Angebot.“

Explodierende Preise schaden Billiganbietern
Stromio reiht sich als weiterer Billiganbieter in die Liste derer ein, die den aktuellen Geschehnissen am Energiemarkt nicht Stand halten können. Vor wenigen Wochen hatte bereits Gas.de seinen Kunden mitgeteilt, nicht mehr lieferfähig zu sein. Auch hier hat die evm Kunden in der Ersatzversorgung aufgefangen. Anbieter wie Stromio und Gas.de wurden durch explodierende Energiepreise am sogenannten Spotmarkt, also dem Markt, an dem Energie kurzfristig eingekauft wird, überrascht.



Einige Versorger erhöhen ihre Preise dann exorbitant, andere kündigen von einem Tag auf den anderen ihren Kunden. Christian Schröder erklärt: „Die evm verfolgt eine langfristige Einkaufsstrategie, die sich als zuverlässig und erfolgreich erweist. So konnte unser Einkauf den derzeitigen hohen Preisen an der Börse entgegenwirken. Dieses Vorgehen ermöglicht es uns, unseren treuen Kunden aktuell weiterhin stabile Preise zu garantieren. Für Erdgas und Strom.“

Grundversorgung muss die Energie zu höheren Preisen beziehen
Das Handeln der Discounter auf dem Markt und das Anbieten von Billigtarifen, geht gerade in solchen Zeiten nicht mehr auf. Zu erkennen ist das deutlich anhand der steigenden Kundenzahl in der Grundversorgung. „Für diese neuen Kunden müssen wir Strom- und Gasmengen zu den aktuell höheren Preisen beschaffen, da wir mit ihnen nicht planen konnten. Das geht soweit, dass wir die Preise in der Gas-Grundversorgung zum 1. Januar 2022 anheben müssen. Unsere treuen Kunden in den anderen Tarifen belohnen wir hingegen mit einer Preisstabilität,“ schließt der Unternehmenssprecher ab. (PM)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Schwerer Verkehrsunfall in Bad Marienberg: Drei Personen verletzt

Am Abend des 19. Juni 2026 ereignete sich in Bad Marienberg ein schwerer Verkehrsunfall. An der Einmündung ...

Bahnverkehr von Siegen über Au nach Köln wegen Sturmschäden eingestellt

Der Bahnverkehr zwischen Köln und Mönchengladbach sowie zwischen Siegburg/Bonn und Hennef (Sieg) ist ...

Fledermaus-Exkursion in Hübingen: Ein Abend voller Entdeckungen

Am 26. Juni 2026 lädt der Westerwald-Verein Buchfinkenland zu einer spannenden Fledermaus-Exkursion ein. ...

Unfallflucht auf der L265 nahe Mörsbach: Motorradfahrer verletzt

Am 19. Juni 2026 ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der L265 zwischen Mörsbach und Heimborn. Ein Motorradfahrer ...

Kanalsanierung auf der A3: Verkehrsführung bis Dezember 2026 angepasst

Auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Bad Honnef/Linz und Neuwied beginnen umfangreiche Kanalsanierungsarbeiten. ...

Neue Photovoltaik-Anlage der Kreisverwaltung: Ein Meilenstein für Energieeffizienz

Im Westerwaldkreis wurde eine beeindruckende Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, die sowohl klimafreundlich ...

Weitere Artikel


Corona: Die Zahlen sinken weiter - Aber erster Omikronfall im Westerwald bestätigt

Inzwischen sind 17 Verdachtsfälle auf Omikron im Westerwald aufgetaucht. Ein erster Fall wurde mittlerweile ...

Drei Unfälle an der Anschlussstelle Montabaur sorgten für Staus auf der A 3

Der Sicherheitsabstand wurde auf der A 3 einen Tag vor Weihnachten wiederholt nicht eingehalten - Die ...

Rechtsanwaltskosten und Schmerzensgeld nach unberechtigtem Vergewaltigungsvorwurf?

Entscheidung des Monats Dezember 2021: Kann ein zu Unrecht der Vergewaltigung Beschuldigter die Anwaltskosten ...

Stadt Hachenburg unterstützt die Aktion "Weihnachten mit Herz"

Es ist traurig, dass es in unserer Wohlstands-Gesellschaft so viele Familien gibt, die ohne karitative ...

Erweiterung des Factory-Outlet-Centers in Montabaur wird geprüft

In Montabaur haben Stadtrat und Verbandsgemeinderat ein Bauleitverfahren eingeleitet, um rechtssicher ...

Verbandsgemeinderat Montabaur verabschiedet Wirtschaftspläne der Werke für 2022

Der Wasserpreis in der Verbandsgemeinde Montabaur steigt im kommenden Jahr um 10 Cent je Kubikmeter, ...

Werbung