Werbung

Nachricht vom 29.11.2021    

Westerwaldkreis: 984 aktive Corona-Fälle sind bekannt

Aktuell sind im Westerwald 984 aktive Fälle bekannt. Das ist schon wieder ein neuer Rekord. Die 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz beträgt 4,09 pro 100.000 Einwohner. Am vergangenen Freitag waren es noch 4,01.

Symbolbild

Westerwaldkreis. Bundesweit machen die Coronazahlen einen ganz leichten Schwenk nach unten. Ob der Gipfel der Welle damit erreicht ist oder ob das vergangene Wochenende damit zu tun hat ist noch offen. Im Westerwald steigen die Werte noch an - aber verlangsamt. Die Anzahl der Intensivbetten, die von Corona-Patienten benötigt werden, wird zeitversetzt auf jeden Fall steigen, das ist schon jetzt nicht mehr zu ändern.

Dadurch müssen wichtige Operationen mitunter verschoben werden - mit allen Folgen, die das mit sich bringt. Mediziner und Angestellte auf den Intensivstationen twittern pausenlos mit dem Appell, sich impfen zu lassen. Der Medikamentencocktail auf der Intensiv habe mit Sicherheit mehr Nebenwirkungen, als eine Impfung.

Sorge wegen neuer Variante
Die neue Corona-Variante B.1.1.529 hat international inzwischen den Namen Omicron erhalten. Diese Variante ist erstmals in Südafrika entdeckt worden, das heißt aber nicht, dass sie dort auch entstanden oder mutiert ist. Damit sich kein Land an den Pranger gestellt fühlt, werden die Varianten mit griechischen Buchstaben benannt. Bislang ist nicht bekannt, ob die neue Omicron-Variante die bisherige Delta-Variante verdrängen wird. Auch gab es bislang noch keine schweren Verläufe, die dokumentiert sind. Wohl aber ist dieser Typ inzwischen auch in Deutschland aufgetaucht, ebenso in Großbritannien, Hongkong und sogar in Israel. Das Fatale: das Spike-Protein, mit dem das Virus an die menschlichen Zellen andockt, weist nicht nur eine, sondern gleich 30 Mutationen auf. Die Impfstoffe greifen aber genau eben jenes Spike-Protein an. Bei so vielen Mutationen ist es deshalb möglich, dass der Impfstoff nur bedingt wirkt. Sowohl Biontec als auch Moderna überprüfen das derzeit. Ein Ergebnis wird aber noch einige Zeit auf sich warten lassen.

Diskussionen über Impfpflicht und Gültigkeit
Die Zahl der Politiker, die eine Impfpflicht nicht mehr ausschließen, nimmt zu. Auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer lässt alle Optionen dazu offen. Die Freien Wähler sprachen sich in einer Pressemitteilung gegen eine Impfpflicht aus und hinterfragten, wie sich die Regierung das vorstelle, wenn Impfverweigerer mit Polizeigewalt die Impfung empfangen müssten. Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bringt eine andere Intention in die Debatte. Er könne sich vorstellen, dass das ganze Jahr 2022 in allen Lokalitäten und auf allen Veranstaltungen die strikte 2G-Regel gelte.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Fachkraft für Arbeits- und Gesundheitsschutz (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Mittelhof

Sanitär-Ausstellungsfachberater (m/w/d) in Andernach

Dr. Kurt Korsing GmbH & Co. KG
56626 Andernach

Sozialarbeiter/-in (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Wissen

Umwelttechnologe für Wasserversorgung (m/w/d)

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
57610 Altenkirchen

Sachbearbeiter/in Infrastruktur, Umwelt und Bauen (m/w/d)

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
57610 Altenkirchen

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Da die Wirkung des Impfschutzes nach spätestens sechs Monaten rapide nachlässt, schlug die Eu-Kommission vor, das digitale Zertifikat von einem Jahr Laufzeit auf 9 Monate zu verkürzen. Auch wenn die Booster-Impfung dringend empfohlen wird, gelten alle, deren digitales Zertifikat noch gültig ist, als vollständig geimpft. Die 9 Monate beinhalten eine dreimonatige Karenzzeit, denn wie sich zeigt, sind aktuell die Impftermine rar. Ob bei Hausärzetn oder beim Gesundheitsamt: In diesem Jahr sind bereits alle Termine ausgebucht. Selbst die dezentralen Impfungen durch das Gesundheitsamt vor Ort in den einzelnen Verbandsgemeinden sind weitestgehend bereits voll. Mögliche Resttermine sind - sofern noch verfügbar - über die Homepage des Westerwaldkreises zu bekommen. Laut kassenärztlicher Vereinigung wurden bis einschließlich Sonntag, 28. November, 17.232 Westerwälder mit einr Auffrischimpfung zum dritten Mal geimpft.

Nichtgeimpfte sind stärker betroffen
Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis liegt aktuell bei 217,4. Insgesamt sind derzeit 984 Fälle aktiv. Die meisten Fälle betreffen Jugendliche unter 20 Jahren mit einer Altersgruppen-Inzidenz von 412,5. Das Untersuchungsamt hat auch aufgeschlüsselt, wie hoch die Inzidenz bei Nichtgeimpften und bei Geimpften jeweils ist. Demnach liegt die 7-Tages-Inzidenz bei den Nichtgeimpften inzwischen bei 622,4 (vergangenen Freitag: 596,8). Bei den Geimpften liegt der Wert leicht niedriger als in der Vorwoche bei 162,8 (vergangenen Freitag: 164,3).

Aktive Fälle mit Stand vom 29. November in den einzelnen Verbandsgemeinden:
Am vergangenen Freitag zeigten noch zwei Verbandsgemeinden leicht rückläufige Zahlen. Dieses Mal geht es überall nach oben. Einzig in Wallmerod stagnieren die Zahlen.
Bad Marienberg: 183 (+ 22 über das Wochenende)
Westerburg: 164 (+ 23 über das Wochenende)
Montabaur: 108(+ 15 über das Wochenende)
Hachenburg: 100(+ 4 über das Wochenende)
Höhr-Grenzhausen: 88(+ 5 über das Wochenende)
Rennerod: 79(+ 17 über das Wochenende)
Ransbach-Baumbach: 67(+ 8 über das Wochenende)
Selters: 57 (+ 13 über das Wochenende)
Wirges: 54 (+ 4 über das Wochenende)
Wallmerod: 51 (+/- 0 über das Wochenende)

Quellen: Bundesregierung, Kreisverwaltung, Landesuntersuchungsamt, Kassenärztliche Vereinigung, Redaktion


Mehr dazu:   Coronavirus  
Lokales: Montabaur & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Gemeindeschwester plus bald in allen Verbandsgemeinden im Kreis?

Nach mehr als 10 Jahren Erfahrung hat sich die Gemeindeschwester plus landesweit und auch bei uns im ...

Naturschutzinitiative lädt zum Biber-Sonntag am 3. Mai 2026 in Quirnbach ein

Die Exkursion vermittelt unter der fachkundigen Leitung von Gabriele Neumann, Biberexpertin und stellvertretender ...

Kultur auf einen Blick: schauRhein-Guide "Feste und Events 2026"

Kultur in all ihren Facetten ist das Lebenselixier der Region Koblenz-Mittelrhein. Um diese lebendige ...

Steuler übergibt Spenden an Katharina-Kasper-Schule und den Kinderschutzbund Höhr-Grenzhausen

Bei strahlendem Sonnenschein hat die Steuler-Gruppe an der Katharina-Kasper-Schule in Wirges den symbolischen ...

AKTUALISIERT: Schwerer Verkehrsunfall auf der B327 bei Kastellaun: junge Frau verlor ihr Leben

Am frühen Morgen des 30. April 2026 ereignete sich auf der B327 ein schwerer Verkehrsunfall. Auf der ...

Verkehrskontrollen im Westerwald: Mehrere Fahrer unter Drogen- und Alkoholeinfluss

Am Mittwoch, dem 29. April 2026, führte die Polizeiinspektion Westerburg ganztägig Verkehrskontrollen ...

Weitere Artikel


Trunkenheitsfahrt mit Pkw in Hachenburg

Mit über einem Promille Atemalkohol wurde am Montag, dem 29. November, ein junger Autofahrer in Hachenburg ...

Caan: Aufgang zur Terrasse ist fertig

Der Aufgang zur Terrasse am Dorfgemeinschaftshaus "Zur Linde" in Caan konnte fertiggestellt werden, berichtet ...

Wildvögel im Westerwald: weitere Fälle von Geflügelpest

Die in Europa um sich greifende Geflügelpest erreichte vor einigen Wochen den Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz ...

Vortragsreihe am Dienstag rund um das Leben in seiner Vielfalt

Alle, die auf der Suche nach einem tröstlichen Weihnachten sind, werden von der Katharina-Kasoer-Stiftung ...

Höhr-Grenzhausen: Verein Jugendhaus Zweite Heimat hat einen neuen Vorstand

Beim Verein Jugendhaus "Zweite Heimat" e.V. ist Stadtbürgermeister Michael Thiesen zum 1. Vorsitzenden ...

DRK ruft zum Blutspenden auf: "Auch in der Pandemie sicher und wichtig"

Die DRK-Blutspendedienste beobachten die Corona-Lage weiterhin sehr aufmerksam und stehen hierzu in engem ...

Werbung