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Nachricht vom 29.11.2021    

DRK ruft zum Blutspenden auf: "Auch in der Pandemie sicher und wichtig"

Die DRK-Blutspendedienste beobachten die Corona-Lage weiterhin sehr aufmerksam und stehen hierzu in engem Austausch mit den verantwortlichen Behörden. Blutspenden bleiben auch und gerade während der Pandemie wichtig und für Spenden und Empfänger sicher. Das teilt das in einer Presseinformation mit.

Das DRK ruft auch in Pandemiezeiten zum Blutspenden auf. (Symbolfoto)

Westerwaldkreis. „In der Corona-Pandemie durchleben wir bei unseren Blutspendeterminen bundesweit Höhen und Tiefen bezüglich der Spendenzahlen", so Daniel Hoffmann, der als Referent für Öffentlichkeitsarbeit des Blutspendedienst Rheinland-Pfalz und Saarland auch für den Westerwaldkreis zuständig ist. "Dies sorgte in diesem Jahr für Phasen, in denen wir über bestimmte Zeiträume eine Unterversorgung hatten. Besonders hart traf es uns im Juli, als die Flutkatastrophe den ohnehin äußerst niedrigen Lagerbestand an Blutkonserven sozusagen auf 0 herunter fuhr. Leider sinkt die Spendebeteiligung seit Oktober. Das Kritische hierbei ist, dass im Gegenzug die Nachfrage an Blutpräparaten weiterhin auf einem hohen Niveau bleibt. Denn es erfolgen in den Krankenhäusern und Kliniken noch keine Reduzierungen von Operationen und Behandlungen. In Hinblick auf die nächsten Monate, die auch außerhalb der Corona-Problematik wegen der Erkältungszeit wenige Spenden bringt (Erkältungszeit), mache ich mir wirklich Sorgen. Insbesondere betrifft dies die Feiertage, konkret den Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr."

Blutspende in Corona-Zeiten
Nach einer Corona-Impfung ist keine Rückstellung von der Blutspende erforderlich. Sofern keine Impfreaktionen wie Fieber oder Übelkeit auftreten, können Geimpfte am Folgetag schon wieder Blut spenden.

Das gespendete Blut wird nicht auf SARS-CoV-2 getestet, denn das Virus lässt sich nach aktuellem wissenschaftlichem Stand nicht im Rahmen einer Bluttransfusion übertragen. Für die Patienten und Transfusionsempfänger besteht daher keine Gefahr.

Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger. Schon immer galt: Menschen mit grippalen Infekten oder Erkältungs-Symptomen sollen sich erst gar nicht auf den Weg zu einer Blutspendeaktion machen.

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat es der DRK-Blutspendedienst West mit einem Corona-Hygiene- und Sicherheitskonzept erreicht, dass zehntausende Blutspendetermine ein sicherer Ort für alle Beteiligten geblieben sind.

Aufgrund der bundesweit rasant steigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie der damit verbundenen wachsenden Hospitalisierungsrate hat der DRK-Blutspendedienst seine bisherigen erfolgreichen Sicherheitskonzepte noch weiter verstärkt. Daher gilt auf allen Blutspendeterminen seit dem 29. November 2021 eine 3G-Regelung. Zutritt erhalten ausschließlich Menschen, die den Satus geimpft, genesen oder getestet vorweisen können (Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden). Auf den Blutspendeterminen besteht für die Spendenden zusätzlich eine FFP2-Maskenpflicht. Zudem sind Begleitpersonen wie Elternteile oder Kinder nicht mehr gestattet.



Um Wartezeiten und größere Menschenansammlungen vor Ort zu vermeiden, kann ein erforderlicher Antigen-Schnelltest oder PCR-Test nicht unmittelbar vor den Spendenlokalen erfolgen. Der DRK-Blutspendedienst bittet eindringlich darum, sich vorab online einen persönlichen Termin zu reservieren. Spendewillige können sich bequem über die DRK Blutspende-App oder im Internet einen Wunschtermin reservieren.

Was passiert bei einer Blutspende?
Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Anschluss erfolgt ein Gespräch mit einem Arzt. Im Labor des Blutspendedienstes folgen im Nachhinein Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang ganz entspannt liegen.

Da der Imbiss nach der Blutspende nicht stattfinden kann, gibt das Rote Kreuz zur Stärkung weiterhin Lunchpakete aus. Auch diese Maßnahme ist Bestandteil des Coronaschutzkonzeptes. Die aktualisierten Corona-Schutzmaßnahmen und ein FAQ sind auf Internetseite des Blutspendedienstes West aufgeführt.

„Trotz der Höhen und Tiefen bei der Spendebeteiligung hat dieses Jahr eindrucksvoll aufgezeigt, dass die hiesige Bevölkerung ein hohes Bewusstsein für Solidarität und Menschlichkeit hat", lobt Daniel Hoffmann. "Ich hoffe, dass dies so bleibt und wünsche mir eine reges Erscheinen auf einen der anstehenden Blutspendetermine."

Termine im Westerwaldkreis:

Fr. 03.12.2021 – Nistertal
Mo. 13.12.2021 – Hachenburg
Di. 14.12.2021 – Hachenburg
Mi. 15.12.2021 – Selters
Do. 16.12.2021 – Herschbach
Mo. 20.12.2021 – Montabaur
Di. 21.12.2021 – Rennerod
Mo. 27.12.2021 – Oberelbert
Di. 28.12.2021 – Bad Marienberg
Di. 28.12.2021 – Liebenscheid
Mi. 29.12.2021 – Hilgert

(Pressemitteilung des DRK Blutspendedienstes West)


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