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Nachricht vom 24.11.2021    

Corona fordert weitere Opfer - Neue Verordnung ist in Kraft

In dieser Woche sind wieder drei Personen aus dem Westerwald an Covid-19 verstorben. Ab sofort gilt flächendeckend 3G am Arbeitsplatz. Wer nicht geimpft ist, darf nur noch mit einem aktuellen Testzertifikat am Arbeitsplatz erscheinen. Bei Besuchen von nahezu allen Freizeiteinrichtungen gilt die 2G-Regel. Viele Veranstaltungen fallen aus.

Symbolfoto

Westerwaldkreis. Mit der neuen Verordnung, die seit heute, 24. November, in Kraft tritt, ist ab sofort die Hospitalisierungsrate maßgebend. Das ist der Wert, der angibt, wieviele Menschen je 100.000 Einwohner mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden müssen. Ab einem Wert von 3 gilt nahezu in jeder Lokalität strikt die 2G-Regel. Dies soll auch kontrolliert werden. Aktuell liegt der Wert bei 3,45 und damit gilt die 2G-Regel schon jetzt. Sollte der Wert auf 6 ansteigen, müssen sich künftig auch die Geimpften zusätzlich testen lassen, ehe sie eine Lokalität aufsuchen.

Das bisherige Warnstufensystem wird nicht weiter geführt. Damit ermittelt das Landesuntersuchungsamt auch nicht mehr die prozentuale Auslastung der Intensivbettenkapazitäten. Zuletzt lag dieser Wert im Westerwald bei 7,39 Prozent.

Nichtgeimpfte sind stärker betroffen
Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis liegt aktuell bei 201,2. In Zahlen ausgedrückt sind in den letzten 7 Tagen im Westerwald 408 neue Fälle bekannt geworden. Insgesamt sind derzeit 832 Fälle aktiv. Die meisten Fälle betreffen Jugendliche unter 20 Jahren. Das Untersuchungsamt hat auch aufgeschlüsselt, wie hoch die Inzidenz bei Nichtgeimpften und bei Geimpften jeweils ist. Demnach liegt die 7-Tages-Inzidenz bei den Nichtgeimpften bei 498,3. Bei den Geimpften liegt der Wert bei 146,9.




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Daraus lässt sich erkennen, dass die Zahlen noch um ein Vielfaches höher wären, wenn es keinen Impfstoff gäbe. Andererseits zeigt sich auch, dass die Wirkung des Impfstoffes nach wenigen Monaten nachlässt. Eine Auffrischimpfung, der sogenannte Booster, ist deshalb hoch im Kurs. Die Impftermine sind bis ins kommende Jahr hinein ausgebucht. Bis einschließlich 23. November haben laut kassenärztlicher Vereinigung 12.360 Westerwälder bereits eine Boosterimpfung erhalten.

In dieser Woche sind leider wieder drei Menschen an Covid-19 verstorben: eine 83-jährige Frau aus der Verbandsgemeinde Westerburg, eine 63-jährige Frau aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg und ein 68-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Aktive Fälle mit Stand vom 23. November in den einzelnen Verbandsgemeinden:
Bad Marienberg: 130
Westerburg: 126
Hachenburg: 93
Montabaur: 86
Höhr-Grenzhausen: 85
Wirges: 54
Rennerod: 48
Wallmerod: 47
Ransbach-Baumbach: 39
Selters: 38

Quellen: Kreisverwaltung, Landesuntersuchungsamt, Kassenärztliche Vereinigung, Redaktion



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