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Pressemitteilung vom 24.11.2021    

Hachenburg: Verkehrskontrolle mit der Zielgruppe junge Fahrende

Wie die Polizeidirektion Montabaur in einer Pressemeldung mitteilt, wurde am 23. November eine große Verkehrskontrolle des Projektes 25 durchgeführt. Die Anzahl der Beanstandungen zeigt, dass diese Maßnahmen wichtig und richtig sind.

Symbolfoto

Hachenburg. Am Dienstag, dem 23. November wurde in Kooperation der Polizeidienststellen Montabaur, Westerburg und Hachenburg Verkehrskontrollen in Mündersbach und in Dreisbach durchgeführt. Die Kontrollen im Rahmen des Projektes 25 der Polizeidirektion Montabaur hatten die Zielgruppe junge Fahrende im Visier. Fazit: jeder 2. Pkw wurde beanstandet!

In den Nachmittagsstunden zogen die eingesetzten Beamten vorwiegend junge Fahrer aus dem Verkehr. Bei den 49 kontrollierten Fahrzeugen gaben 25 Pkw Anlass für Kritik. Vordergründig wurde die Beleuchtung bemängelt, aber auch die Bereifung und unzulässige Rad-/ Fahrwerkskombinationen wurden festgestellt. In vier Fällen mussten Strafanzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis oder unter Betäubungsmitteleinfluss gefertigt werden. Weitere 11 Ordnungswidrigkeiten wurden angezeigt und 16 Mängelbeseitigungsverfahren eingeleitet. Das Ergebnis der Kontrolle hat gezeigt, dass die Maßnahme im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit berechtigt war.



Neben der Hauptunfallursache Geschwindigkeit werden bei jungen Fahrern sehr häufig Mängel oder Manipulationen an den Fahrzeugen festgestellt. Das Tuning ist in der Altersgruppe beliebt, dagegen der Geldbeutel für die ordnungsgemäße Ausführung der Veränderung, deren Abnahme und Eintragung beim Straßenverkehrsamt oder die Instandhaltung der Fahrzeuge häufig noch zu klein. Das Projekt 25 wurde bei der Polizeidirektion Montabaur 2009 nach einer sehr hohen Anzahl von Verkehrsunfällen junger Fahrer mit tödlichem Ausgang im Westerwaldkreis ins Leben gerufen. Mit Erfolg, denn die Anzahl der tödlich verletzten jungen Menschen konnte in den Jahren von anfänglich 19 auf 3 im Jahr 2021 gesenkt werden. Unter Beachtung der besonderen Bedeutung der Risikogruppe für die Verkehrssicherheitsarbeit wurden trotz des Erfolges die Maßnahmen fortgesetzt. Neben dem präventiven Ansatz, wie in diesem Fall, mit Verkehrskontrollen. (PM)


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