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Pressemitteilung vom 21.11.2021    

Galavorstellung der Westerwald Volleys gegen Bad Salzig

Beim mit Spannung erwarteten Rheinlandderby gegen Bad Salzig konnten die Westerwald Volleys als klarer Sieger vom Feld gehen. Sie gewannen in unter einer Stunde Spielzeit eindeutig mit 3:0.

Symbolfoto. (Foto: Pixabay / TaniaVdB)

Ransbach-Baumbach. Nach nur 56 Minuten reiner Spielzeit gewannen die Westerwald Volleys (WWV) das mit Spannung erwartete Rheinlandderby gegen den TV Sebamed Bad Salzig mit 3:0 (25:15, 25:14, 25:15). Es war seitens der Gastgeber ein Auftritt der Extraklasse: Die Kombinierten aus BC Dernbach/Montabaur und SC Ransbach-Baumbach entfachten auf dem Spielfeld ein Feuerwerk und überrannten das junge Team vom Rhein. „Mit solch einer Leistung kann man auch ein Spiel in der dritten Bundesliga gewinnen“, erkannte Gäste-Coach Rafael Heilscher die Leistung der Hausherren an.

Schon vor Spielbeginn spürte man die Spannung in der Halle. Viele Bad Salziger Fans fanden den Weg in den Westerwald, um ihr Team lauthals und mit Trommelwirbel zu unterstützen. Doch bereits nach wenigen Minuten Spielzeit beruhigte sich die Situation, als die Volleys um den überragenden Spielertrainer Alexander Krippes unaufhaltsam davonzogen. Gästetrainer Florian Grajewski holte beim Stand von 13:18 seine erste Auszeit, konnte aber den Lauf der Westerwälder Akteure nicht stoppen. Lange hatten die vielen WWV-Fans eine solch kompakte Vorstellung ihrer Mannschaft nicht mehr gesehen. Die Angreifer Johannes Delinsky, Jonathan Waters und Alex Krippes, die Mittelblocker Christoph Heibel und Fabian Mohr sowie Zuspieler Jan Ruetz zelebrierten Volleyball auf hohem Niveau, glänzten mit spektakulären Abwehraktionen und versenkten die Bälle im gegnerischen Feld. Bis zur letzten Spielminute merkte man der Mannschaft an, dass sie mit hoher Konzentration, Entschlossenheit und Spielfreude auftrat.



Die junge Mannschaft des TV Sebamed Bad Salzig versuchte in allen drei Sätzen dagegenzuhalten, stand aber so unter Druck, dass sie kaum ihr eigenes Spiel entfalten konnte. Die Auszeiten- und Spielerwechselstatistik vermittelt den Einblick in das Spielgeschehen. Während Krippes und sein Team in allen drei Sätzen weder Spielerwechsel noch Auszeiten vornahmen und dazu auch kein Anlass bestand, versuchte Bad Salzig mit Auszeiten und Personalwechseln neue Impulse zu geben – ohne Erfolg.

In der Nachbetrachtung war die Leistung der Westerwald Volleys nicht unbedingt zu erwarten. Trainer Alexander Krippes musste auf insgesamt sechs Akteure verzichten. Als Libero stellte sich Außenangreifer Sebastian Korbach zur Verfügung. Dass der Spieltag trotz des Fehlens von wichtigen Akteuren so erfolgreich verlief, ist der Tatsache zu verdanken, dass es der Mannschaft offensichtlich gelungen ist, ihre Findungsphase nach sieben Spieltagen weitestgehend abzuschließen. „Ja, man hat es gesehen, mittlerweile können wir uns aufeinander verlassen“, freut sich Krippes über den Fortschritt. (PM)


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