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Nachricht vom 11.11.2021    

Viele Bahnhöfe im Westerwaldkreis werden modernisiert

Die Bahnhöfe in Hachenburg,Siershahn,Westerburg, Enspel, Goldhausen, Hattert, Langenhahn und Steinefrenz werden in den kommenden Jahren modernisiert. Schwerpunkte sind die Barrierefreiheit und das allgemeine Erscheinungsbild. In ganz Rheinland-Pfalz werden zur Modernisierung der Bahnhöfe 142 MIllionen Euro aus Landes- und Kommunalmitteln aufgewendet.

Symbolfoto

Westerwaldkreis. Das Land Rheinland-Pfalz, die Deutsche Bahn und die Kommunen haben eine Rahmenvereinbarung geschlossen und angekündigt, in den kommenden Jahren 587 Millionen Euro in die Modernisierung von Bahnhöfen in Rheinland-Pfalz zu investieren. Davon stammen 142 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und der Kommunen. Ziel ist eine attraktivere Gestaltung der Bahnhöfe und eine flächendeckende Barrierefreiheit an Bahnhöfen mit täglich mehr als 1000 Passagieren. Im Westerwaldkreis sind Verbesserungen und Modernisierungen an den Bahnhöfen der Unterwesterwaldbahn und der Oberwesterwaldbahn geplant. Konkret profitieren die Bahnhöfe in Enspel, Goldhausen, Hachenburg, Hattert, Langenhahn, Siershahn, Steinefrenz und Westerburg von der Maßnahme.

Dazu erklärt Carl-Bernhard von Heusinger, regionaler Abgeordneter der GRÜNEN Landtagsfraktion: „Bahnhöfe müssen für alle Bevölkerungsgruppen gut nutzbar sein. Oft hapert es aber insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen schon an der Erreichbarkeit der Bahnsteige. Es ist deshalb gut, dass ein Schwerpunkt der Investitionen auf der Barrierefreiheit liegt."



Hier bestehe oft noch Nachholbedarf, den Land, Bahn und Kommunen mit den gemeinsamen Investitionen beheben wollen. Auch das allgemeine Erscheinungsbild könne dazu beitragen, dass Bahnhöfe stärker genutzt werden. Wenn Bahnhöfe einen gepflegten Eindruck vermitteln und schlecht einsehbare Räume zum Beispiel in Unterführungen beseitigt werden, entscheiden sich die Menschen auch in den Randzeiten eher für den Zug.

Die angekündigten Investitionen sind aber auch Investitionen in den Klimaschutz. Für eine klimafreundliche Mobilitätswende müssen die Rahmenbedingungen für den Verkehrsmix aus öffentlichem Nahverkehr, Fahrrad und Sharing-Angeboten deutlich verbessert werden. Attraktive Bahnhöfe können als Mobilitätspunkte eine zentrale Rolle bei der Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsträger einnehmen. "Das Land macht mit seinen Investitionen einen wichtigen Schritt dorthin", ergänzt von Heusinger. (PM)


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