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Nachricht vom 26.10.2021    

Vorsorgekonzept bei Hochwasser und Starkregen jetzt online

Die Stadt Montabaur hat ein Vorsorgekonzept für Hochwasser- und Starkregenereignisse erstellt. Das Konzept besteht aus einem ausführlichen Textteil mit dazugehörigen Karten, Grafiken, Fotos und Maßnahmenlisten – unterteilt nach der Kernstadt und den einzelnen Stadtteilen.

Starkregen verursacht immer wieder Überschwemmungen. Foto: Wolfgang Tischler

Montabaur. Alle Dokumente sind jetzt online abrufbar unter www.montabaur.de. Zuvor waren die Konzepte bei zwei Infoabenden öffentlich vorgestellt und diskutiert worden, das Interesse der Bürger war enorm.

Auch an kleineren Gewässern können durch heftige Niederschläge innerhalb kürzester Zeit Überflutungen auftreten. Darüber hinaus kann Wasser, das aus den Außengebieten wild abfließt, zur Gefährdung der Ortslagen führen. Deshalb hatte die Stadt Montabaur bereits 2019 ein Starkregen- und Hochwasservorsorge-Konzept in Auftrag gegeben. Die erste Gefährdungsbeurteilung erfolgte anhand topografischer Karten sowie durch Ortsbegehungen im Sommer 2020, an denen viele Anwohner teilgenommen haben.

Auf dieser Grundlage hat das beauftragte Ingenieurbüro GBi-KiG aus Montabaur geprüft und dokumentiert, wo besonders gefährdete Bereiche sind und durch welche Maßnahmen das Risiko reduziert werden kann. Es geht um Maßnahmen, die die Stadt leisten kann, aber auch um Maßnahmen für Privatpersonen.




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Bei zwei Infoabenden stellten Franziska Gelhard und Anja Gembus von GBi-KiG das umfassende Konzept vor, zunächst für die im Gelbachtal gelegenen Stadtteile Bladernheim. Ettersdorf, Reckenthal und Wirzenborn, dann für die Kernstadt und die Stadtteile Elgendorf, Eschelbach und Horressen. Sie waren sehr erfreut über das rege Interesse, denn es nahmen insgesamt mehr als 150 Personen an den Veranstaltungen teil.

Die beiden Expertinnen erklärten, dass man heute nicht mehr von Schutz-, sondern von Vorsorgekonzepten spricht, denn einerseits gibt es keinen hundertprozentigen Schutz bei schlimmen Wetterereignissen und andererseits drücke das Wort Vorsorge aus, dass man sich vorab kümmern muss. Zusammen mit Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland riefen sie die Bürger dazu auf, das eigene Haus zu schützen und das Schadensrisiko zu minimieren, aber auch mit aufmerksam die Umgebung zu beobachten und auf mögliche Gefahrenpotentiale aufmerksam zu machen. Die Stadt wird ihrerseits die im Konzept vorgeschlagenen öffentlichen Maßnahmen prüfen und Schritt für Schritt umsetzen. (PM)




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