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Nachricht vom 26.10.2021    

Kraniche – Die „Vögel des Glücks“ ziehen über den Westerwald

Der Kranichzug hat begonnen. Tausende von Kranichen, auch „Vögel des Glücks“ genannt, ziehen zurzeit über Deutschland und können derzeit auch im Westerwald auf ihrem Zug in den Süden unter markanten und lautstarken Trompetenrufen beobachtet werden. Die Vögel fliegen nun auch auf einer Route am nördlichen Alpenrand, die seit vielen Jahren nicht benutzt wurde.

Kraniche am Dreifelder Weiher im Oberwesterwald. Fotos: Harry Neumann/Naturschutzinitiative e.V. (NI)

Quirnbach. Auf dieses spektakuläre Naturschauspiel weist der Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI) hin. Die Westerwälder Seenplatte ist Naturschutz- und europäisches Vogelschutzgebiet und stellt ein bedeutendes Rastgebiet für diese Großvögel dar. Neben dem Naturschutz- und Vogelschutzgebiet Dreifelder Weiher sind auch der Stegskopf, das Neunkhausener Plateau und das Wildenburger Land Gebiete, in denen immer wieder einmal Kraniche Rast einlegen, insbesondere bei Schlechtwetter oder um Energie zu tanken.

In Rheinland-Pfalz brütet der Kranich bislang nicht, er ist ein reiner Durchzügler. Nun ist der Zug über Rheinland-Pfalz und Hessen in Richtung ihrer Winterquartiere nach Südfrankreich und Spanien voll im Gange. (PM)


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