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Pressemitteilung vom 19.10.2021    

Akku leer - Handy wird zum Glücksbringer

Nur seinem leeren Handyakku ist es zu verdanken, dass ein Koblenzer Senior am gestrigen Montag, 18. Oktober, nicht Opfer eines Telefonbetruges wurde. Solche und andere Telefonbetrüger können leider jederzeit zuschlagen, daher ist immer Vorsicht geboten.

Symbolfoto

Koblenz. Der Mann wurde gegen 11 Uhr von einem angeblichen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Bonn angerufen, der ihm mitteilte, dass ein naher Angehöriger in einem Verkehrsunfall verwickelt war, bei dem eine junge Radfahrerin tödlich verletzt wurde.
Der Angehörige befände sich derzeit in Untersuchungshaft. Diese könne nur durch die Zahlung einer Kaution aufgehoben werden. Der Mann glaubte dies, begab sich zu seiner Bank, wo er unter einem Vorwand einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag abhob.

Auf dem Weg zum Amtsgericht Koblenz, wo das Geld angeblich eingezahlt werden sollte, rief der Betrüger erneut an und teilte mit, dass das Amtsgericht geschlossen sei. Er bat den Geschädigten das Geld nunmehr bei einem Notar in der Innenstadt einzuzahlen. Und nun gab das angesprochene Handy aufgrund des leeren Akkus "seinen Geist auf". Der Geschädigte konnte glücklicherweise keine Anrufe mit weiteren Anweisungen der Betrüger entgegennehmen. Er begab sich zu seinem Pkw und fuhr nach Hause. Dort roch er den Braten und rief die "richtige Polizei" in Koblenz an.



In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut darauf hin, erhöhte Vorsicht bei dubiosen Telefonanrufen walten zu lassen. Wer solche Anrufe erhält, sollte das Gespräch abbrechen und sich umgehend bei der zuständigen Polizeidienststelle melden.

Weitere Tipps der Polizei:
Die Polizei fordert niemals Geldbeträge oder Wertgegenstände am Telefon ein!
Informationen über finanzielle Verhältnisse niemals am Telefon mitteilen!
Fremden Personen niemals Geldbeträge oder Wertgegenstände übergeben oder diese an einem vorgegebenen Ort deponieren!
Über Telefonprovider persönliche Datensätze aus dem Telefonbuch (Online und Druck) löschen lassen – Täter suchen hier gezielt nach Namen vermeintlich älterer Menschen!

Nützliche Präventionstipps sowie den Videoclip finden Sie auch auf unserer
Homepage https://s.rlp.de/LDQh4. (PM)


Mehr zum Thema:    Blaulicht   


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