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Pressemitteilung vom 18.10.2021    

Energietipp der Verbraucherzentrale: Fenstertausch – Wenn dann richtig

Fenster sind in den meisten Häusern energetische Schwachstellen, die nicht so einfach verbessert werden können. Daher ist es umso wichtiger, dass bei einem Fenstertausch auf ein paar wesentliche Dinge geachtet wird. Die Verbraucherzentrale berät dazu kostenfrei.

Bei der Fenstermontage gibt es viel zu beachten. (Foto: VZ-RLP)

Westerwaldkreis. Fenster sind energetische Schwachstellen der Gebäudehülle; leider ist ihr Austausch mit erheblichen Kosten verbunden. Da eine solche Investition in der Regel nur alle 25 bis 30 Jahre gemacht wird, sollten Fenster des neuesten technischen Stands verbaut werden. Ein niedriger Wärmeverlustwert ist auch entscheidend für die Wohnbehaglichkeit.

Den besten Wärmeschutz bietet derzeit die Dreischeibenwärmeschutzverglasung. Gegenüber alter Isolierverglasung (vor 1995 eingebaut) verschafft sie einen etwa 70 Prozent besseren Wärmschutz. Zu beachten ist auch die Wärmedurchlässigkeit des Rahmens und des Randverbunds der Glasscheiben, denn der Rahmen hat meist schlechtere Dämmwerte als die Verglasung. Bei der Wahl der Fenster ist daher der berechnete Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters, Uw (w steht für englisch: „window“) entscheidend.

Fenster müssen dicht schließen und luftdicht eingebaut werden, sonst „zieht“ es trotz Wärmeschutzverglasung durch Dichtungen und Fugen. Das Einbringen von Montageschaum in die Fugen zwischen Rahmen und Mauerwerk reicht nicht aus – der Rahmen muss luftdicht mittels Klebe- und Dichtbändern in der Leibung verklebt sein.

Auch für die Fenstererneuerung gibt es seit diesem Jahr höhere Fördermittel. Verbesserungen bei vorhandenen Fenstern, wie der nachträgliche Einbau einer Dichtung oder bei gut erhaltener Rahmensubstanz der Austausch der Verglasung, sind auch machbar, wenn das Geld für neue Fenster nicht reicht. Allerdings sollte dann überprüft werden, ob der Rahmen ausreichend luftdicht eingebaut ist. Eine individuelle Beratung zur Auswahl der Fenster und Fördermöglichkeiten erhalten Ratsuchende im persönlichen Gespräch mit Energieberatern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nach telefonischer Voranmeldung.



Die nächsten Beratungstermine der Energieberater finden wie folgt statt:
in Montabaur am Donnerstag, den 28. Oktober von 15 bis 18.45 Uhr.
in Höhr-Grenzhausen am Mittwoch, den 3. November von 15 bis 18 Uhr.
in Hachenburg am Donnerstag, den 11. November von 12 bis 16.30 Uhr.
in Rennerod am Donnerstag, den 4. November von 16.15 bis 19.15 Uhr.
in Westerburg am Donnerstag, den 28. Oktober von 16 bis 18.15 Uhr.
Die Beratung ist kostenfrei. Sie findet telefonisch und an einigen Beratungsorten auch wieder persönlich statt. Weitere Informationen und einen Termin erhalten Verbraucher unter 0800 60 75 600 (kostenfrei) sowie unter energie@vz-rlp.de. (PM)


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