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Nachricht vom 18.10.2021    

Landesgartenschau Bendorf: Bewerbung beim Ministerium eingereicht

Die Stadt Bendorf hat ihre Bewerbungsunterlagen für die Landesgartenschau 2027 beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Mainz eingereicht.

Der „Zukunftskatalog“ ist die Bewerbungsbroschüre der Stadt Bendorf für die Landesgartenschau im Jahr 2027. Foto: Stadt Bendorf

Bendorf. Interessierte Kommunen hatten bis zum 15. Oktober die Gelegenheit, ihre Bewerbung abzugeben. Mitbewerber sind Neustadt an der Weinstraße, Mainz, Speyer, Bitburg und die Mittelmosel (Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach).

Nach vielen arbeitsintensiven Wochen hat das Ideenkino-Projektteam der Stadtverwaltung den „Zukunftskatalog“ fertiggestellt. Die vielseitige Broschüre ist für die Bürger Bendorfs und für die vielen Unterstützenden aus der Bendorfer Zivilgesellschaft, dem Stadtrat und der Verwaltung in Wort, Bild, und Plan mit viel Arbeit und Freude geschrieben und gestaltet worden.

Sie zeigt, wie Bendorf mit vielen zukunftsweisenden Projekten aus dem schwierigen »IST-Stand« in eine Stadt des „üBenMorgen“ transformiert werden soll. Das Konzept dafür wurde gemeinsam und vor allem mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt auf vielen Ebenen diskutiert, abgewogen und „geübt“.

Die Sinn- und Visionsmarke „CircuLAGA“ steht dabei für die Orientierung an kreislaufwirtschaftlichem Denken und Handeln, bei dem es darum geht, den Wert von Produkten, Stoffen und Ressourcen so lange wie möglich zu erhalten und so wenig wie möglich Abfall zu erzeugen, damit Dekarbonisierung, Klimafolgenanpassung und der Erhalt von Biodiversität gelingt. Dieser Grundgedanke steht hinter allen Maßnahmen, Handlungen und Serviceangeboten, die in der Broschüre vorgestellt werden.



Auf 150 Seiten präsentiert die Stadt Bendorf ihr Ausstellungskonzept für die Landesgartenschau mit spannenden Projekten für die Planbereiche Sayn, Mitte und Rhein, die zum großen Teil in den Bürgerworkshops im Ideenkino entstanden sind. Außerdem zeigt die Broschüre moderne Ansätze zu Gästeanreise, Ticketing und Verpflegung.

Es wird zudem verdeutlicht, wie nachhaltig dieser Ansatz ist, da nicht auf einer „grünen Wiese“, sondern im bestehenden Stadtbild Aufwertungen und Transformationsprozesse eingeleitet werden, die im Anschluss bestehen bleiben. Natürlich wird auch das Finanzierungskonzept näher vorgestellt.

Die Stadt Bendorf dankt allen Workshopteilnehmenden, Helfern, Sponsoren und Fürsprechern, die an der Bewerbung mitgewirkt haben und hofft, dass die Unterlagen die Jury des Landes überzeugen.

Ein Bewertungsbeirat unter Leitung des Wirtschaftsministeriums wird die eingereichten Konzepte bewerten. Dazu findet im November eine Begehung statt, in der sich Bendorf mit seinem Vorhaben präsentieren wird, bevor der Ministerrat voraussichtlich im nächsten Jahr die Entscheidung über den Landesgartenschau-Gastgeber 2027 trifft.

Der Bendorfer „Zukunftskatalog“ und alle dazugehörigen Anlagen stehen ab sofort online auf www.ideenkino.de für alle Interessierten zum Download bereit.



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