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Nachricht vom 15.10.2021    

Corona: 58-Jähriger aus der Verbandsgemeinde Hachenburg verstorben

In Zusammenarbeit des Gesundheitsministeriums mit dem Landessportbund startet eine großangelegte Impfkampagne für 12- bis 17-Jährige. Der konstruktiver Austausch mit politisch Verantwortlichen wird dabei fortgeführt. Die Impfquote soll weiter steigen. In den letzten 28 Tagen starben derweil fünf Westerwälder mit Corona.

Plakatausschnitt zur gemeinsamen Iampagne von Landessportbund und dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit. (Quelle: SV Gehlert)

Westerwaldkreis. Die Impfkampagne des Geundheitsministerium des Landes erhält Rückenwind von den Rheinland-pfälzischen Sportvereinen. Die Vereine stellen Sportanlagen für Impfstationen zur Verfügung.

Impfkampagne nutzt Infrastruktur der Sportvereine
Der Landessportbund (LSB) und die regionalen Sportbünde starten gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit (MWG) eine Impfkampagne – insbesondere für die Zielgruppe der 12- bis 17-jährigen Sportler. Ziel der Kampagne ist es, die Infrastruktur der rheinland-pfälzischen Sportlandschaft zu nutzen, um Vereinsmitgliedern und anderen Interessierten ein sehr einfaches und unbürokratisches Impfangebot auf dem Gelände eines regionalen Sportvereins anbieten zu können. Die gemeinsame Aktion unter Federführung der LSB-Sportjugend soll die Impfquote der 12- bis 17-Jährigen weiter steigern und auch Begleitpersonen der jungen Sportler mit einem niedrigschwelligen Angebot ohne Terminbuchung von der Bedeutung der Impfung auch für ein künftig uneingeschränktes Sporttreiben überzeugen.
Am 18. Oktober kommt in diesem Zusammenhang der Impfbus nach Gehlert. Von 14 bis 18 Uhr kann man sich auf dem Parkplatz am Dorfgeneinschaftshaus in der Hachenburger Straße 1 impfen lassen.

Im Westerwald gilt weiterhin Warnstufe 1
Über die Woche stieg die Inzidienz im Westerwald weiter leicht von 46,5 auf 54,2 und liegt somit deutlich über der 50er-Marke, die noch zu Beginn der Pandemie einen wichtigen Wert darstellte. Mit Einführung der Warnstufen wurde der Stufe-2-Wert jedoch auf 100 erhöht. Die Hospitalisierungsrate liegt bei 1,8 Prozent, die Intensivbetten-Auslastung bei 3,6, beide Werte sind also noch weit entfernt von dem Erreichen einer höheren Warnstufe.

Aktive Fälle nach Verbandsgemeinden:

Bad Marienberg 58(-7)
Hachenburg 13 (+4)
Höhr-Grenzhausen 9 (-4)
Montabaur 39 (+10)
Ransbach-Baumbach 22 (+1)
Rennerod 16 (+1)
Selters 9 (-1)
Wallmerod 11 (+4)
Westerburg 21 (-4)
Wirges 36 (+2)
Westerwaldkreis 234(+6)
Die Vergleichswerte in Klammern gelten seit dem Montag, dem 11. Oktober, zeigen also die Veränderungen an, die lediglich in den Werktagen in dieser Woche entstanden. Noch immer sind die meisten Fälle in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg, aber auch die Zahlen in Montabaur steigen stetig an. In den vergangenen 28 Tagen sind insgesamt 5 Westerwälder an oder mit Covid-19 verstorben, in dieser Woche am Mittwoch ein 58-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Hachenburg.



Quellen: Westerwaldkreis, Landesuntersuchungsamt, Landesimpfzentrum, Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz, SV Gehlert, Redaktion


Mehr dazu:   Coronavirus  
Lokales: Hachenburg & Umgebung
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