Werbung

Nachricht vom 12.10.2021    

Große IHK-Umfrage: Wirtschaft auf Erholungskurs

Trotz der Belastungen durch steigende Energie- und Rohstoffpreise befindet sich die Wirtschaft in der Region nach Corona-Lockdown und Flutkatastrophe auf Erholungskurs. Dies ist das Ergebnis einer großen Umfrage der IHK Koblenz bei 379 Betrieben mit mehr als 48.000 Beschäftigten.

Gesamtentwicklung der Wirtschaft in der Region. (Quelle: IHK Koblenz)

Region. Mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen hat sich der gesamtwirtschaftliche Erholungsprozess im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz zum Herbst hin deutlich beschleunigt. Der IHK-Konjunkturklimaindikator, der gewichtete Faktor aus gegenwärtiger und zukünftiger Lagebeurteilung, springt um zwölf Punkte auf 114 Punkte. Erstmalig seit Beginn der Corona-Krise liegt der Indikator damit über dem Vorkrisenniveau (Winter 2019/20 110 Punkte).

Insbesondere in der Handels- und Dienstleistungsbranche gewinnt der Aufschwung an Fahrt. Beide Branchen überschreiten mit ihren IHK-Konjunkturklimaindikatoren erstmalig die 100-Punkte-Marke als Grenze zwischen positiver und negativer Gesamtstimmung (Handel: 111 Punkte, Dienstleistungen: 110 Punkte). Große Zuwächse bei den Stimmungsindikatoren zeigen sich vor allem im Handel, der Einzel-, Kraftfahrzeug- und Großhandel umfasst. Lediglich die personennahen Dienstleister können mit dieser positiven Entwicklungsdynamik nicht mithalten.

Die konjunkturelle Entwicklung in der Industrie büßt hingegen an Dynamik ein, verbleibt aber im expansiven Bereich (117 Punkte). „Trotz stetig steigender Auftragseingänge aus dem In- und Ausland und merklich verbesserter Exportaussichten lassen die mittelfristigen Geschäftserwartungen nach. Dies ist auf die anhaltenden Probleme bei der Verfügbarkeit von Rohmaterial und Warenlogistik sowie auf die extremen Preissteigerungen bei Rohstoffen und Vorprodukten zurückzuführen“, erläutert Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz.

Steigende Energie- und Rohstoffpreise sind Risiko Nummer eins

Neu an erster Stelle des Risikobarometers treten die Energie- und Rohstoffpreise, die für 67 Prozent der Unternehmen das größte Risiko darstellen. Dabei wiegt die aktuelle Entwicklung der Rohstoffpreise am schwersten für die Unternehmen (Rohstoffpreise: 60 Prozent, Energiepreise: 42 Prozent). „Aber auch die Energiepreise setzen den Unternehmen zu. Seit Jahresbeginn verzeichnen die Preise für Gas und Strom einen steilen Anstieg. Das stellt insbesondere die energie- und rohstoffintensive Industrie vor eine neue Belastungsprobe“, so Rössel.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Chef vom Dienst (m/w/d) Redaktion

WesterwaldMedien Kuriere
57539 Etzbach

Freie Reporter (m/w/d) gesucht

WesterwaldMedien Kuriere
57610 Altenkirchen (Westerwald)

Gruppenleitung (m/w/d) in der Werkstatt

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Wissen

Gruppenleitung Wohnstätte (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

LKW-Fahrer (m/w/d)

Westerwald-Brauerei H. Schneider GmbH & Co. KG
57627 Hachenburg

⇒ Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Ist der Fachkräftemangel während der Corona-Krise in den Hintergrund getreten, drängt er mit der Wiederöffnung und Aktivierung weiterer Teilbranchen zunehmend zurück auf die Bildfläche. Mehr als jeder zweite Betrieb sorgt sich derzeit um die Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs. Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie benennen 44 Prozent der Unternehmen als Risiko. Das sind deutlich weniger als in der Vorumfrage (70 Prozent).

Folgen der Hochwasserkatastrophe
Neben der Corona-Pandemie wurde die Wirtschaft im IHK-Bezirk zusätzlich durch die Hochwasserkatastrophe vom 14./15. Juli belastet. Das gilt vor allen für Betriebe aus dem Ahrtal. Aber auch Unternehmen aus den übrigen Landkreisen im IHK-Bezirk Koblenz sind indirekt von der Hochwasserkatastrophe betroffen. „Bei der indirekten Betroffenheit handelt es sich beispielsweise um ausgefallene Zulieferungen wegen zerstörter Lager, Maschinen, Straßen oder auch um Umsatzausfälle aufgrund fehlender Kundschaft. Ebenso stehen Mitarbeitende nicht oder nur teilweise zur Verfügung, weil sie selbst betroffen oder als Helfer im Einsatz sind“, erläutert Rössel. #

Durchgeführt wurde die Umfrage im Zeitraum vom 30. August bis 1. Oktober.
379 Betriebe mit mehr als 48.000 Beschäftigten haben teilgenommen. (PM)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

WW-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Wirtschaft


Pionier der Pelletheizung: Westerwälder Holzwerke feiern 25. Geburtstag

Als die Westerwälder Holzwerke aus Langenbach b.K. vor 25 Jahren mit der Pelletproduktion starteten, ...

Sportl Fitness in Selters lädt am 21. November zum Tag der offenen Tür ein

ANZEIGE | Das Fitnessstudio "Sportl" in Selters stellt sein Angebot am Samstag, 21. November, beim Tag ...

Steuerliche Erstberatung für Existenzgründer in Montabaur

Vor der Gründung eines Unternehmens ist das Thema Steuern von zentraler Bedeutung. Eine gezielte Vorbereitung ...

Unternehmergespräch in Siershahn über Gesundheit und Entscheidungen unter Druck

Beim fünften Unternehmergespräch der Verbandsgemeinde Wirges standen die Themen physische und mentale ...

Outlet Montabaur plant bis zu 120 Geschäfte und mehr als 600 neue Jobs

Das Outlet Montabaur soll deutlich wachsen: Geplant sind mehr Verkaufsfläche, zusätzliche Geschäfte und ...

SV Heiligenroth erhält 1.000 Euro für die Renovierung seines Sportlerheims

Der SV Heiligenroth plant, sein Sportlerheim in mehreren Bereichen zu erneuern. Unterstützung erhält ...

Weitere Artikel


Lesung in der Alten Schmiede mit Annegret Held

Im Stöffelpark las Westerwaldbotschafterin Annegret Held aus ihrem historischen Roman "Die Räuberballade". ...

Westerwälder übersah Baustelleneinrichtung

Am Montagabend, dem 11. Oktober um 21:25 Uhr befuhr ein 41-jähriger PKW-Fahrer aus der VG Montabaur, ...

Jenny Groß nahdran: Besuch in der Spielhalle in Heiligenroth

Den erneuten Einblick in eine Spielhalle erhielt die Westerwälder CDU-Landtagsabgeordnete Jenny Groß ...

Wirges freut sich über die erste Streuobstwiese

Mitten im Ort weihte die Stadt Wirges ihre erste öffentliche Streuobstwiese ein. Im Mittelpunkt stehen ...

SG Grenzbachtal I gewinnt - SG Grenzbachtal II verliert

Am Sonntag, dem 10. Oktober hatte die erste Mannschaft der SG Grenzbachtal die zweite Garnitur der SG ...

Den Wald erhalten durch klimagerechten Umbau

Sonntagmittag im Wald unterhalb des Köppel: Rund siebzig Interessierte waren der Einladung des Bundes ...

Werbung