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Pressemitteilung vom 05.10.2021    

Fotoausstellung: "Seht, welche ein Mensch!"

Bei einer Fotoausstellung des Evangelischen Dekanats Westerwald werden mutige und engagierte Menschen porträtiert. Dabei ist die Auswahl der Menschen rein zufällig und beruht auf persönlichen Geschichten. Die Ausstellung findet vom 9. bis 30. Oktober in der Evangelischen Lutherkirche Montabaur statt.

Begleitheft zur Fotoausstellung. (Foto: Evangelische Kirche Dekanat Westerwald)

Montabaur. „Es soll kein moralischer Zeigefinger sein. Einfach Menschen zu würdigen, die sich einsetzen, das war mein Anspruch“, sagt Pfarrerin Sabine Jungbluth über die Fotoausstellung, die ab dem 9. Oktober in der Evangelischen Lutherkirche in Montabaur gezeigt wird. Anlässlich des Jubiläums des Reichstages zu Worms, der sich in diesem Jahr zum 500. Mal jährt, war Jungbluth zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde Westerburg zu den Lutherstätten nach Worms gereist. Hier sah sie die Ausstellung: „Hier stehe ich. Gewissen und Protest 1521-2021“ im städtischen Museum Andreasstift. Dort werden unter anderem Persönlichkeiten porträtiert, die seit dem 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart für ihre Ideale in Wort und Tat mutig und entschlossen eintraten, wie Nelson Mandela, Sophie Scholl und Martin Luther King.

Das brachte Sabine Jungbluth auf die Idee, eine Ausstellung im Westerwald mit einer ähnlichen Intention zu gestalten. „Man hat mutige Menschen auch in der Nachbarschaft. Menschen, die sich mit viel Liebe und Zeit vielfältig engagieren. Aber im Alltag werden sie leicht übersehen, weil ihr Einsatz oft als selbstverständlich hingenommen – und meist auch von ihnen so gesehen – wird.“ Das wollte Sabine Jungbluth ändern und fand in dem Fotografen und Öffentlichkeitsreferenten des Evangelischen Dekanats, Peter Bongard, einen Partner, der dieses Vorhaben professionell und künstlerisch auf Film bannte. So entstanden 19 fotografische Porträts ganz unterschiedlicher Menschen, die sich im privaten, gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und kirchlichen Umfeld für andere einsetzen. Begleittexte erzählen von der Motivation der Porträtierten. Texte und Bilder möchten zur Auseinandersetzung einladen, dazu, einen eigenen Standpunkt zu sozialem Engagement in der Zivilgesellschaft zu finden. In einem hochwertigen Ausstellungskatalog werden Bilder und Texte noch mal gedruckt zur Verfügung gestellt.



„Die Auswahl der Menschen, die gezeigt werden, ist rein zufällig“, sagt Sabine Jungbluth, „es sind Menschen, die ich kannte, die andere kannten, auf deren sozialen Handelns jemand aufmerksam wurde und die dann bereit waren, sich für die Ausstellung fotografieren zu lassen. Die Möglichkeiten der ehrenamtlichen Arbeit oder des privaten Engagements sind so bunt, wie die Menschen, die im Westerwald leben. Und die dargestellten Beispiele stehen für diese Vielfalt.“

Die Ausstellung ist vom 9. bis zum 30. Oktober in der Evangelischen Lutherkirche in Montabaur, montags bis samstags von 17 bis 19 Uhr und sonntags von 14 bis 16 Uhr zu sehen. Am 8. Oktober findet um 18 Uhr eine, wegen Corona auf einen kleinen Teilnehmerkreis begrenzte, Vernissage statt. (PM)


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