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Nachricht vom 24.09.2021    

Sozialer Tag am 20.September: Die Löwenkids aus Hachenburg halfen an der Ahr

45 Hachenburger Schüler halfen am sozialen Tag aktiv mit, Schäden an der Ahr zu beseitigen. Dabei gewannen die Jugendlichen wertvolle Eindrücke.

Es sieht auf dem Foto so aus, als hätten die Schüler einen fröhlichen Tag. Aber der Schlamm verrät es schon: Die Hachenburger mussten kräftig mit anpacken.(Fotoquelle: Yvonne Huke)

Hachenburg. Seit vielen Jahren unterstützt die Realschule plus und Fachoberschule Hachenburger Löwe das soziale Engagement ihrer Schüler. Am „Sozialen Tag“ findet kein Unterricht statt, sondern die Schüler suchen sich eine „Arbeitsstelle“ und spenden ihren Lohn. Über die Jahre hinweg konnten auf diese Weise schon beachtenswerte Beträge an verschiedene Organisationen gespendet werden.

Dieses Jahr gab es einen besonderen Einsatz der „Hachenburger Löwen“: Eine Schülergruppe mit insgesamt 45 Jugendlichen konnte unter der Leitung von Christine Schöpping und Tina Cron sowie drei Lehramtspraktikanten selbst Hand anlegen und als Helferteam ins Ahrtal nach Mayschoß starten. Sie brachen frühmorgens nach der routinemäßigen Coronatestung auf, um den Winzern und der Winzergenossenschaft tatkräftig unter die Arme zu greifen. Manche gingen in die Weinberge, um Wein zu lesen oder die Rebstöcke auf die bevorstehende Lese vorzubereiten. Andere waren in der Winzergenossenschaft damit beschäftigt, die verschlammten Flaschen vom groben Dreck zu befreien und sie anschließend in der Flaschenwaschstraße zum Glänzen zu bringen. Von den Winzern und der Winzergenossenschaft gab es nach getaner Arbeit viel Lob und ein großes Dankeschön.

Reaktionen

Für alle war die ungewohnte körperliche Arbeit anstrengend. Auch die Eindrücke aus dem Ahrtal sorgten für ausreichend Gesprächsstoff während der Rückfahrt. Bei der Nachbesprechung am folgenden Tag in der Schule äußerten sich Schüler wie folgt:
„Es hat sich gut angefühlt zu helfen und nützlich zu sein.“
„Ich fand es schön, dass wir so viel geschafft haben und in Teamarbeit so viel erreicht haben.“
„Mich hat beeindruckt, wie positiv die Menschen vor Ort sind, trotz allem, was sie durchmachen mussten.“
„Es war eine tolle Erfahrung, ich würde es immer wieder machen.“ (PM)


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