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Nachricht vom 23.09.2021    

Maria Katharina Höhn aus Boden empfängt die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz

Im Verband „Lebertransplantierte Deutschland e.V.“ fungiert Maria Katharina Höhn seit mehr als 20 Jahre als Ansprechpartnerin für Lebertransplantierte, Wartelistenpatienten und deren Angehörige. Sie hat eine Selbsthilfegruppe aufgebaut, bereitet jährlich mehrere Gruppentreffen vor und berät Betroffene. Jetzt wurde sie für ihr Engagement mit der Verdienstmedaille des Landes geehrt.

V.l.: Andree Stein, 1.Beigeordneter VG-Montabaur, Mariele Höhn, Ausgezeichnete, und Prof. Martin Kaschny, SGD Nord.(Fotoquelle: © SGD Nord)

Boden. Der Vize-Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Prof. Dr. Martin Kaschny, händigte in Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für besonderes ehrenamtliches Engagement aus. Sie ging an Maria Katharina (Mariele) Höhn aus Boden.

„Frau Höhn bringt sich über 24 Jahre als Mitglied im Bundesverband Lebertransplantierte Deutschland e.V. aktiv ein. Zwei Jahre gehörte sie dem Vorstand an. Sie ist eine unschätzbare Hilfe für Betroffene und leistet als einfühlsame Ratgeberin und Zuhörerin sowie durch fachliche Informationen wertvolle Unterstützung“, so SGD-Nord-Vize-Präsident Prof. Dr. Martin Kaschny in seiner Laudatio.

Im Verband Lebertransplantierte Deutschland e.V. fungiert Höhn als Ansprechpartnerin für Lebertransplantierte, Wartelistenpatienten und deren Angehörige im Bereich Westerwald/Rhein/Lahn. Sie hat eine Selbsthilfegruppe aufgebaut, bereitet jährlich mehrere Gruppentreffen vor und berät Betroffene. Zudem organisiert sie regionale Seminare zur Fortbildung und Unterstützung der Selbsthilfearbeit.
Über Jahre hinweg hat Höhn kontinuierlich dafür gesorgt, dass die Gruppe Westerwald/Rhein/Lahn eine lebendige, für alle hilfreiche Kontaktgruppe war und ist. Zum 10- und zum 20-jährigen Bestehen organisierte sie gemeinsam mit einem ebenfalls transplantierten Pfarrer in der Stadtkirche Limburg einen Dankgottesdienst und ein festliches Gruppentreffen. Sie betreut insgesamt 15 Ansprechpartner und hat den Kreis beständig steigern können. Sowohl beim Aufbau von Gruppen, Fragen der Patientenbetreuung oder bei der Durchführung von Treffen und Aktivitäten leistet sie wertvolle Arbeit.



Seit über 12 Jahren engagiert sie sich zudem als Koordinatorin für den Bundesverband und vertritt diesen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. In den Arbeitsgruppen des Vereins sowie bei der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz (LZG) und der Deutschen Stiftung Organtransplantation – Region Mitte (DSO) bringt sie sich ein.

Mit Herzblut setzt sie sich für die Organspende ein. Im verbandsinternen Arbeitskreis ist sie seit 2009 Mitglied. Neben Diskussionsrunden zum Beispiel zum Thema Widerspruchslösung, ist die Öffentlichkeitsarbeit ein zentraler Aufgabenbereich. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz (LZG) ist sie in die Planung und Durchführung von Aktionen zur Förderung der Organspende eingebunden. Es ist ihr ein Anliegen, als Referentin in Schulen zu agieren. Ihr unermüdlicher Einsatz rund um den Tag der Organspende und die Gottesdienste zum Gedenken an die verstorbenen Spender sind wichtiger Teil Ihrer Arbeit. In hohem Maße war sie auch an der Umsetzung eines Erfahrungsaustauschs für Transplantierte und deren Angehörigen beteiligt.

Für ihr Engagement sprach ihr Vize-Präsident Kaschny Dank und Anerkennung aus. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Ordensinsignien im kleinen Kreis im Rahmen einer Feierstunde in der SGD Nord ausgehändigt. Anwesend waren Familie, Freunde sowie kommunale Vertreter. Für die Verbandsgemeinde Montabaur war der Erste Beigeordnete Andree Stein anwesend. (PM)


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