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Nachricht vom 14.01.2011    

Forum stellt sozialpolitische Fragen in den Mittelpunkt

"Ein starker Wirtschaftsstandort Westerwald braucht eine intakte soziale Infrastruktur", meint Uli Schmidt, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion und Sprecher des Forums Soziale Gerechtigkeit. Das Forum wolle sich auch künftig als offenes Bündnis für eine solche Infrastruktur einsetzen, so Schmidt . Gelingen soll dies weiterhin unter anderem durch monatliche Veranstaltungen. Dabei werden gemeinsam mit geeigneten Kooperationspartnern sozialpolitische Fragen und politische Versäumnisse thematisiert. Viele davon sind im Programm für das erste Halbjahr 2011 enthalten.

Westerwaldkreis. Gemeinsam mit dem Kreisverband des VdK wird am 20. Januar in Dernbach zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Barrierefreier Westerwald“ eingeladen. Fachreferenten werden die rechtlichen Grundlagen erläutern und viele Negativbeispiele aus der Region vorstellen. Es wird dabei deutlich, dass Barrierefreiheit mehr bedeutet als eine Rampe für einen Rollstuhl. Nach der Auftaktveranstaltung im August 2010 in Ransbach-Baumbach geht es am 17. Februar im Haus der Jugend in Montabaur wieder um die Chancen benachteiligter Jugendlicher auf dem Westerwälder Arbeitsmarkt. Eine Referentin der Bertelsmann-Stiftung wird dazu eine aktuelle Studie vorstellen. Im zweiten Teil des Abends steht die Gründung eines regionalen Netzwerkes im Mittelpunkt.

In Kooperation mit dem AWO-Kreisverband wird die Autorin Brigitta Vallenthin am 2. März in Wirges aus ihrem Buch „Ich bin dann mal Hartz IV“ lesen. Darin schildert sie eindrucksvoll ihre Erlebnisse zwischen Demütigung und Ausgrenzung im System des Sozialgesetzbuches SGB II. Am 8. April steht das Thema „Benachteiligte Menschen auf dem Westerwälder Arbeitsmarkt“ im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Staatssekretär Christoph Habermann aus dem Mainzer Arbeits- und Sozialministerium werden im oberen Kreisteil drei Unternehmen besucht. Diese engagieren sich besonders bei der Beschäftigung junger, älterer oder behinderter Arbeitnehmer.



Der Frage „Wie barrierefrei sind unsere Sparkassen und Banken?“, wird am 18. Mai bei der Nassauischen Sparkasse in Montabaur nachgegangen. Unterstützt vom Landesbehindertenbeauftragten Ottmar Miles-Paul wird untersucht, welche Bedürfnisse behinderte Bankkunden haben und was noch verbessert werden muss. Am 21. Juni steht eine Rundreise unter dem Motto „Einblicke in die psychiatrische Versorgung im Westerwaldkreis“ auf dem Programm. Es werden fünf unterschiedliche Einrichtungen besucht, die psychisch kranke Westerwälder betreuen. Im Juli soll abschließend noch zu einem ersten „Westerwälder Sozialstammtisch“ eingeladen werden, bei dem die weitere Arbeit des Forums im Mittelpunkt stehen kann.

Weitere Infos zum „Forum Soziale Gerechtigkeit“ bei Uli Schmidt, Horbach, per Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de. Hier kann auch das Spendenkonto des Forums abgefragt werden.


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