Werbung

Nachricht vom 16.09.2021    

Tierkrankheit Staupe: Hunde mit Impfung schützen

In Rheinland-Pfalz muss weiterhin mit dem Auftreten des Staupevirus bei Wildtieren gerechnet werden. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat den Erreger nun bei einem jungen Fuchs aus dem Landkreis Altenkirchen nachgewiesen.

Den Hund mit einer Impfung vor Staupe schützen. Foto: Wolfgang Tischler

Altenkirchen. Für Menschen ist das Virus ungefährlich, für Hunde kann es aber tödlich sein. Vor allem jagdlich geführte Hunde sollten deshalb durch eine Impfung geschützt werden.

Die Staupe ist eine der bedeutendsten Infektionskrankheiten bei Raubtieren wie Hund, Fuchs, Dachs, Marder oder Waschbär. Seit einigen Jahren breitet sich die Staupe bei Wildtieren in Deutschland weiter aus und wird in einigen Regionen für ein vermehrtes Fuchssterben verantwortlich gemacht.

Die typischen Symptome der Staupe sind schleimiger Nasen- und Augenausfluss, Husten, Fieber, Erbrechen, Durchfall und starker Gewichtsverlust. Auch Bewegungsstörungen treten auf, kranke Tiere torkeln oder sind bewegungsunfähig. Eine Infektion mit dem Staupevirus verläuft nicht zwingend tödlich; häufig schwächt sie das Tier aber so stark, dass es anfällig für weitere Krankheiten wird.

Anstecken können sich empfängliche Tiere wie etwa Hunde durch den direkten Kontakt mit Ausscheidungen infizierter Tiere, oder sie nehmen den Krankheitserreger aus einer verunreinigten Umgebung auf. Während Alttiere das Virus in sich tragen und ausscheiden können, ohne selbst zu erkranken, können vor allem bei Jungtieren schwere Krankheitsverläufe auftreten.


Jetzt Fan der AK-Kurier.de Lokalausgabe Altenkirchen-Flammersfeld auf Facebook werden!


Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus der Region


Frauenstaatssekretär David Profit besucht Frauennotruf und Interventionsstelle

Westerburg. Außerdem nutzte der Staatssekretär die Gelegenheit, um nachträglich zum 30-jährigen Jubiläum des Frauennotrufs ...

Mehr Geld für 240 Maler und Lackierer im Westerwaldkreis

Westerwaldkreis. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Koblenz-Bad Kreuznach mit und rät den Beschäftigten ...

Der Igel goes Charity: Hachenburger Theaterstück im Altenzentrum Haus Helena

Hachenburg. Es piekst schon wieder, denn die nächste „Ischel-Aufführung“ steht an. Dieses Mal treten die „theatermacher“ ...

Workshops zur Aktionswoche Wiedereinstieg

Montabaur. Die für den 30. Oktober im Keramikmuseum geplante Abschlussmesse der „Frauen in Aktion“ muss aus organisatorischen ...

Grundschule in Tansania: Schon 250 Kinder bekommen dank Wäller Spenden Unterricht

Mogendorf. Arbeiten in Afrika statt Auszeit im Allgäu: Mit seinen fast 80 Lenzen fliegt der Mogendorfer Eberhard Ströder ...

Sturmtief "Ignatz" beeinträchtigt die Stromversorgung

Region. Der Sturm über Rheinland-Pfalz hat auch Auswirkungen auf die Stromversorgung im Versorgungsgebiet der Unternehmensgruppe ...

Weitere Artikel


2.000 Euro an vier Projekte aus der Verbandsgemeinde Wallmerod gespendet

Wallmerod. Über insgesamt 2.000 Euro aus dem Spendenprogramm der evm-Ehrensache dürfen sich drei Vereine aus der Verbandsgemeinde ...

Vernissage mit Friedhelm Zöllner im Stöffelpark

Enspel. Im Stöffelpark in Enspel erhalten viele Künstler die Gelegenheit, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, ...

Kinder-Fotorallye ganz ohne digitale Hilfe

Hachenburg. Acht Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren wurden mit einer spannenden Polaroid-Fotorallye quer durch die Stadt ...

CDU in Rennerod will Grundstückseigentümer für Klimamaßnahmen fördern

Rennerod. Auf Initiative und intensiver Mitarbeit im eigens dafür einberufenen Arbeitskreis ist vor 14 Jahren in der Verbandsgemeinde ...

Bahnübergang zwischen Moschheim und Wirges gesperrt

Wirges/Moschheim. Vom 24. September ab 7.30 Uhr bis zum 28. September, voraussichtlich gegen 7 Uhr, ist der Bahnübergang ...

Landesbetrieb Mobilität stellt Mitarbeiter ein zum Wiederaufbau im Ahrtal

Region. Das Leben der Menschen im Ahrtal ist noch immer durch die Flutkatastrophe enorm verändert. Viele Straßen und Brücken ...

Werbung